Das rote Buch.

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    • Das rote Buch.

      Das rote Buch


      * * *


      Vor vielen Jahren, lebte ein junger Mann in Atreia. Er war ein einfacher Bauer, der einen kleinen Hof besaß.
      Wenn die Sonne aufging stand er auf, wenn sie unter ging, ging er zu Bett. So lebte dieser einfache Bauer, sein einfaches Leben.
      Er lernte eine junge Frau kennen in die er sich verliebte. Mit Blumen und einem Geständnis eroberte er ihr Herz und sie heirateten.
      Ihr Leben war perfekt, denn schon einige Jahre nach ihrer Vermählung bekamen sie eine Tochter geschenkt. Dieser Folgten noch weitere Kinder.
      Als der Bauer seine Frau und seine Kinder sah, war er Glücklich. Er machte seine Arbeit und sie hatten nie Hunger oder Durst.

      Eines Tages hörte der Bauer aus dem Dorf schreie und er sah auf, das Dorf brannte und die Bürger rannten um ihr Leben. Eine Horde Mau war gekommen, auf der suche nach Essen hatten sie vom duftenden Fleisch sich anlocken lassen. Sie plünderten das Dorf, brannten alles nieder und töteten die, welche nicht vor ihnen flüchten konnten. Der Bauer wusste um die Gefahr und wollte seine Familie retten. Doch Aion schien ihm ein hartes Schicksal zu bestimmen. Der Bauer, seine Frau und vier seiner fünf Kinder starben an diesem Tag. Nur der jüngste Sohn hatte am Fluss gespielt und war diesem Überfall entkommen. Der junge war gerade ein mal sechs Jahre alt, als er die Puppe seiner älteren Schwester aus der Asche des Hauses grub. Sein weißes Hemd war dreckig von der Asche und seine Füße voller Brandblasen der noch heißen Glut.



      Seine weichen lockigen schönen blonden Haare waren von Asche bedeckt. Die einst blauen leuchtenden Kinder Augen rot gefärbt vom weinen.
      Er stand in einem Meer aus Asche, Glut und verbranntem Holz. Dort wo einst der Tisch stand, an dem sie alle gelacht hatten, waren nun nur die Trümmer der eingestürzten Wände. Dort wo sie gespielt hatten, wo ihre Betten einst standen. War nun nur noch ein Geröll Haufen.

      Der junge sah in den Himmel, womit hatte er das verdient? Er war noch ein Kind und konnte nicht begreifen warum dies geschehen war.
      Er saß an dem Kamin wo die Mutter in einem schwarzen Eisentopf gerade noch die Suppe gekocht hatte. Er weinte und weinte, hielt die Puppe feste an seinen kleinen Körper gedrückt und glaubte er sei der einzige Mensch auf Atreia.

      Mit einmal wie aus dem Nicht öffnete sich ein Riss vor dem Jungen. Vor ihm stand ein Mann in einer schwarzen Rüstung, so schwarz wie die Asche. Der Helm war genau so schwarz und rote Haare wehten im Wind. Die Augen des Mannes glühten Blut rot und er sah sich um. Nie zuvor hatte der junge einen Daeva gesehen. Diese Wesen die einst von Aion erschaffen wurden, die Menschen zu beschützen. Nun sah er einen dieser Imposanten Wesen, er stand auf und ging zu dem Wesen, das in den Trümmern nach etwas zu suchen schien. Ein leises Piepsen kam aus seinem Mund. Der große Mann dem er gerade bis zum Knie reichte drehte sich zu ihm um. Der Umhang der Legion, der er wohl angehörte wehte imposant im Wind. Gekreuzte Schwerter mit einer schwarzen Rose konnte er erkennen. Der Mann blickte auf ihn runter.

      Der junge blickte auf, er umklammerte die Puppe seiner Schwester ganz feste, irgendwie war dieser Mann doch gruselig. Dieser kniete sich vor den Jungen und zog seinen Helm aus, seine langen scharfen Krallen wirkten wie Dolche und als er den jungen anlächelte, blitzten die Eckzähne wie bei einem Raubtier auf. Der Junge fürchtete sich etwas, doch wusste er von den Geschichten seines Vaters. Daeva waren Wesen, die den Menschen halfen und so vertraute er dem Daeva. Er lächelte und dachte das er nun endlich jemanden hatte, der ihm helfen würde.

      Doch wurde der Junge eines besseren belehrt. Nicht alle Daeva waren den Menschen freundlich gesinnt, manche waren sogar sehr Böse und voller Hass und Zorn. Verbittert im laufe ihres unsterblichen Lebens. Manche Gedemütigt von anderen, wieder andere von Kriegen und schlachten gekennzeichnet. Der Daeva fragte den Jungen, "hatten deine Eltern etwas Wertvolles? Schmuck oder so was?"
      Der Junge schüttelte den Kopf, er wusste es nicht. Der Daeva fragte ihn, " hatten die Bewohner dieses Dorfes etwas Wertvolles, das es sich Lohnte zu stehlen?" Wieder schüttelte der junge den Kopf. Er wusste es nicht, bestimmt hatte der Dorf Älteste viel Kinah. Der Daeva nahm seinen Helm, lies den Jungen in den Trümmern stehen und verschwand. Der Junge wollte ihm nach laufen, doch der Daeva breitete seine großen schwarzen Schwingen aus und flog davon. Regen begann nieder zu fallen und löschte die letzten Feuer. Der Junge stand in mitten des nieder gebrannten Dorfes, er blickte in den Regen zum Himmel auf. Vielleicht kam dieser Daeva wieder. Doch auch nach Stunden des Wartens. Niemand kam mehr, weder Menschen noch Daeva. So vergingen ein Paar Tage.

      Der Junge lag unter einem verkohlter Bretter und schlief, die Puppe seiner Schwester feste in den Armen, war es außer der Kleidung an seinem Körper alles was er noch hatte. Die Sonne ging wieder auf und das wenige Licht das dieses Land berührte kitzelte ihn an der Nase. Er hatte hunger und war nur noch ein Schatten seiner selbst. Das Lachen des Kindes war verstummt. Die Trauer in seinem Herzen war der Gleichgültigkeit gewichen. Der Junge begriff, niemanden interessierte dieses Dorf. Niemand bedeutete es etwas ob es ihn oder Menschen gab. Die Daeva die, sie sie beschützen sollten, scherten sich um das Leid der Menschen und voller Wut, Enttäuschung und Zorn, warf der Junge die Puppe seiner Schwester in den Fluss.

      Er sah wie diese von der Strömung davon gerissen wurde, er sah auf seine kleinen Hände und merkte, das er etwas sehr Dummes gemacht hatte.
      Er kletterte über die Mauer der Brücke und dachte, er müsse die Puppe retten, war sie doch alles was er noch hatte. So sprang er voller Mut in den Fluss.

      [Fortsetzung Folgt]
    • Als der Junge seine Augen öffnet, liegt er in einem Bett, es ist warm und duftet nach Blumen. Er schaut sich um, überall hängen getrocknete Kräuter und Blumen an Fäden, welche wieder an Seilen hängen. Er glaubt im ersten Moment, er sei wieder zu Hause. Seine Kleidung liegt sauber und gewaschen auf einem Holzstuhl und die kleine Puppe mit einem neuen Kleid sitzt auf dieser und schaut ihn an. Sogar die Knöpfe, welche die Augen sind, wurden ausgetauscht. Der kleine Junge freut sich. Er springt auf, erst da bemerkt er, das etwas nicht stimmt. Ein Spiegel hängt in dem Zimmer. Unter diesem ist eine Kommode auf der eine Schüssel und eine Wasserkanne stehen. Neben der Kommode steht ein weiterer Stuhl, den er nimmt und vor die Kommode stellt. Er klettert hoch und schaut in den Spiegel. Eine lange tiefe Wunde geht über sein Gesicht. Eines der Hörner das er hat ist an der Spitze abgebrochen. Seine einst blonden Haare sind nun schwarz wie die Nacht und seine einst blauen Augen sind es genau so. Er klettert wieder vom Stuhl nach dem er sein Gesicht gewaschen hat. Er legt die Kleidung an und setzt die Puppe auf ein Regal, auf dem andere Puppen sitzen.

      Ohne eine Emotion, geht er durch die Türe und steht in der Stube des Hauses. Der Tisch aus Holz zu seiner linken, in eine Sitzecke eingepasst, ist gedeckt. Auf dem Feuer im Kamin steht ein Gestell aus Eisen, ein schwarzer Topf ist darauf gestellt. Eine Suppe kocht darin.
      Er geht an diesem vorbei, es duftet gut. Er schaut sich um, Auf einem Holzständer ist eine Rüstung aufgebahrt. Der Helm ist groß und glänzt in dem Licht das durch ein Fenster eindringt. Die Brustplatte ist poliert und sauber, das Schwer auf einem Gestell aus Holz an der Wand, sieht aus wie gerade geschmiedet und doch, erkennt man an dem Abgenutzten Leder des Griffs. Dieses Schwert hat schon viele Schlachten geschlagen.
      Der Junge geht durch die Türe, das Licht der Sonne blendet ihn, sie ist viel Heller als er es sonst kennt und er schaut sich um.
      Üppiges Gras, das sich im Wind wiegt wie Wellen auf dem Meer. Bäume im vollen Grün mit großen Saftigen Früchten, Tiere die aus dem Unterholz des Waldes kommen und grasen.

      Der Junge hört ein Geräusch und dreht sich um. Auf einer Holzbank, die aus Holzstämmen gemacht ist, sitzt ein Mann, er hat eine Pfeife im Mund und scheint die warme Sonne zu genießen. Er hat eine Lederschürze an auf der ein großes Stück Holz liegt, neben ihm in einem Etui, liegt Schnitzwerk zeugt. Der Jung schaut den Mann an, dieser hat ein markantes Gesicht, mit vielen Narben auf seinen Armen und im Gesicht.
      Mit ein mal nimmt er die Pfeife aus dem Mund, atmet aus und meint mit einer Stimme so raus und kalt wie ein Bär," wie heißt du kleiner?"
      Der Junge weicht zurück, er weiß nicht wie er nun Antworten soll, erst jetzt wird ihm klar, was er da vor sich sitzen hat.
      Es ist ein Elyos Templer, wahrscheinlich ein Daeva. Er will ihm nicht antworten, er weiß das die Elyos Monster sind, also rennt er weg, so schnell seine dünnen Beine ihn tragen. Der Mann bleibt sitzen und schaut ihm nicht ein mal nach. Voller Angst rennt er in den Wald wo er sich versteckt.

      Erst da begreift er, das er die Puppe seiner Schwester in dem Haus hat alleine zurück gelassen. Er hat keine Wahl, er muss die Puppe wieder holen, sie ist alles was er noch hat. Er nimmt einen Stock und sein kleines Taschenmesser, was jeder kleine Junge hat. Er macht sich einen Speer. Er will die Puppe retten vor dem Elyos. Also geht er mit Tränen in den Augen zurück. Voller Mut steht er da, wie ein Held.
      " Ich heiße Gladius!" Der Mann blickt auf, "freut mich Gladius." "Ich werde dir nicht weh tun Elyos! Ich will nur meine Puppe!"

      Der Mann legt den Holzklotz bei Seite, klopft seine Lederschürze ab und geht ins Haus. Ignoriert er den Jungen etwa. Diese macht sich Mut.
      Bestimmt hat der Elyos nun angst vor ihm. Er will in das Haus Stampfen und die Puppe retten. Als der Mann wieder kommt. Er hält die Puppe in seinen Händen, sie sind Riesig und die Puppe verschwindet fast ganz in ihnen. Er legt die Puppe auf einen Holzklotz. Daneben stellt er eine Holzschüssel mit der Suppe. Gladius schaut ihn nur an, mit so einem Verhalten hatte der Junge nicht gerechnet. Der Elyos Templer setzt sich wieder auf die Bank, nach dem er die Schürze angelegt hat und beginnt zu schnitzen, die Pfeife im Mund meint er trocken.
      "Iss sonst wird sie kalt." Gladius schaut ihn an, dann lässt er den Speer fallen, rennt zu seiner Puppe und drückt sie an sich. Er nimmt die Schüssel und isst die Suppe, Tränen laufen über seine Wange und er zieht die Nase hoch.

      Von seinem Vater weiß er das die Elyos Monster sind, das Daeva die Welt und die Menschen retten. Doch er hat nun einen Daeva getroffen, der ihn nicht beschützt hat. Er hat einen Elyos getroffen, der ihm etwas gutes tut. Vielleicht hatte sein Vater doch nicht Recht. So beschloss Gladius, das er bei diesem Elyos Daeva bleiben wollte. Es musste ein Daeva sein, denn wie sonst hätte er ihn hier her bringen sollen. Elyos gab es nicht in Asmodae. Gladius schaute den Mann an, "wie heißt du?" Wollte er dann wissen, der Mann schaute ihn nicht ein mal wirklich an, " Aaragon".
      Damit kannte Gladius also den Namen des Elyos Templer. Von heute an, wollte er diesem seinem Retter als Freund sehen.

      So vergingen die Jahre und Gladius wurde langsam zum Mann. Es war ein Tag wie damals als er zu Aaragon gekommen war, als er aus dem Fenster des Dachboden auf das grüne Gras blickte. Er war ein schöner Mann geworden. Lange schwarze Haare und schöne schwarze Augen.
      Er war zwar ein Asmodier, doch hatten ihn die Bewohner des Dorfes in den Jahren ins Herz geschlossen. Ja Aaragon war ein Elyos Daeva. Er war der Held dieses Dorfes der Menschen, hatte er sie in all den Jahren immer beschützt. Seine verstorbene Frau war aus diesem Dorf. Er besucht dessen Grab jeden Tag und erzählt ihr wie es ihm geht. Sei Gladius bei ihm lebt, gehen beiden jeden Tag zu dem Grab. Dort erzählt der Junge von seinem Leben, er erzählt auch von dem Leben an das er sich erinnert wo er noch auf Asmodae gelebt hatte.

      Der Elyos Templer brachte Gladius das kämpfen bei, es war diesem Mann egal was die Elyos und Sanctum machten, er führte keinen Krieg gegen die Asmodier. War doch seine Frau die er mehr Liebte als sein Leben, immer der Meinung gewesen, das die Asmodier Elyos sein nur eben schwarz. Es waren Daeva und es waren Menschen. Diese Frau war Herzensgut gewesen und half jedem sie liebte die Natur und war eine Klerikerin gewesen, ein Mensch mit dem wohl reinsten Herz seid Lady Siel. Doch Menschen sind sterblich und so wurde sie alt und starb.
      Aaragon, der Ewig leben musste, blieb hier und hält ihr Andenken hoch. Gladius ist mit diesem Denken groß geworden und egal was auch immer ist, er steht für den Frieden. Er will keinen Krieg gegen die Elyos führen. Er weiß das er ein Asmodier ist und das wird er bis zu seinem Tot bleiben. Doch er will ein Mann voller Würde und Kraft sein, wie es Aaragon ist.

      Doch das Leben spielt selten Fair und oft sind es gerade die Menschen, die am Nobelsten sind, die harte Prüfungen über sich ergehen lassen müssen. So war es ein schöner Sommer Abend, als Gladius aus dem Wald wieder kam, er hatte gute Beute gemacht und freute sich, mit seinem alten Freund diese gefangenen Pluma zu verspeisen. Doch dort wo am Morgen noch das Haus gestanden hatte, wo der Tisch gedeckt auf ihn gewartet hätte, war nun nur noch ein Meer aus Flammen und Zerstörung. Das Dorf in dem diese vielen Menschen gelebt hatten, war zerstört und die Bewohner waren Geflüchtet. Das Grab der Frau von Aaragon, war zerstört und Gladius rannte den Hügel hoch, die Puppe seiner Schwester am Gürtel seines Gewandes tanzte einen traurigen tanz, als er über den Holzzaun sprang.
      Ein Paar weiße Federn, mehr war nicht mehr zu finden. Wieder ein mal stand Gladius in den Überresten seines zu Hauses. Er rief nach Aaragon.
      Doch es kam keine Antwort. Das Licht der Sonne wurde blutrot. Alles war in Blut rotem Licht eingetaucht. Gladius war wütend, er ballte die Faust und Tränen liefen über seine Wangen. Wieder ein mal hatte man ihm alles genommen. Er durchsuchte die Trümmer, vielleicht fand er noch etwas. Doch außer einer besonders schönen weißen Feder fand er nichts mehr. Er nahm die Feder und machte sie an seinen Gürtel.
      So wie die Puppe seiner Schwester.

      Er drehte dem Ort den Rücken zu und ging, er wusste das auch diesmal niemand mehr kommen würde. Er wusste aber auch, das er ein Asmodier war und so legte er einen Mantel mit Kapuze an, denn da draußen würden sie ihn nicht so akzeptieren. So ging er in die Sternenklare dunkle Nacht, sein langes schwarzes Haar glänzte im Licht des aufgehenden Atreia Mondes. Er blickte diesen an und fragte sich wie es weiter gehen würde. Weil er nicht Aufpasste, rutschte er über die Kannte eine Abhangs und rollte diesen runter, am Ende des Abhangs war eine Schlucht.
      Wenn er sich nicht irgendwo festhalten würde, würde er in die Tiefe stürzen. Er versuchte mit seinem Messer irgendwie sich zu sichern.
      Doch die Erde war zu weich, es gab keine Wurzeln von Bäumen an denen er sich hätte fest halten können und auch keine Steine, die er hätte zu seinem Vorteil nutzen können.
    • Es vergingen einige Jahre und Gladius lebt noch, seid damals ist er noch schöner geworden und nur sein Lächeln reicht, das Frauen wie Männer ihm verfallen. Inzwischen ist er weit gekommen und trägt eine Rüstung die ihres Gleichen sucht. Seine Waffe ist so Mächtig das jeder es vermeidet ihn zum Duell heraus zu fordern. Trotz das er ein Asmodier ist, hat er sich den Respekt unter den Elyos wie auch Asmodier verschafft.
      Da er nicht in diesen Krieg hinein gezogen werden will lebt er seid einigen Jahren in Sarpan und dient dort dem Anführer der Reian.
      Kahrun, der Mann der für seine starke Persönlichkeit bekannt ist. Er ist Mutig entschlossen und weicht keiner Gefahr aus. Wenn es sein Muss kämpft er selber um seine Kameraden zu beschützen, die eigentlich ihn Schützen sollen. So viel Mut, verdient Anerkennung. Das ist Gladius Meinung. Er ist durch sein Aussehen auch in Kahruns Reich bekannt wie kein anderer. Seine langen schwarzen Haare glänzen in der Sonne und die schwarzen Augen sind Angst einflößend und doch so Sanft. An seinem Ledergürtel trägt er die Puppe und die weiße Feder. Doch im laufe der Jahre sind noch weitere Gegenstände dazu gekommen. Ein Ring, einer alten Frau, die ihn aufgenommen hatte, nach dem es ihm ein mal sehr schlecht ging. Das Haarband der schönen jungen Frau, die ihn damals Fand als er aus der Schlucht kam, mehr tot als Lebend, damals war er zum Daeva geworden. Selbst Kahrun konnte seinen Blick nicht abwenden, war dieser doch selber ein sehr schöner Mann.

      Gladius diente Kahrun mit voller Leidenschaft und Liebe, denn er glaubte an das was dieser Reian erzählte. Er sehnte sich selber danach ein Leben in Frieden zu leben. Er gedachte jeden Tag an die, welche er verloren hatte und er brach sein Brot mit denen, die Hunger hatten.
      Doch das Leben war schon damals Grausam zu Gladius und wieder sollte er erfahren, das Aion ein Gott war, der gerne seinen Kindern das Leben schwer machte. Denn als Gladius gerade mit dem Suchtruppen der Reian nach dem vermissten Kahrun suchte, erfuhren sie, das Beritra eine Invasion 's Armee Los geschickt hatte. Gladius und seine Kammeranden stürmten los. Doch sie geritten in einen Hinterhalt. Wieder ein mal verlor Gladius alles, Freunde und Kammeranden, diesmal wollte er nicht verlieren. Er zog Zith aus seiner Halterung und Würde die Balaur töten. Sein Blick wurde so kalt das alles um Ihm zu Eis erstarrte. Zith lechzte nach dem Blut seiner Feinde und sollte dieses auch bekommen.
      Gladius war im laufe der Jahre zu einem wahren Monster geworden, wenn er Kämpfte. Eine Balaur Assassin schlich sich an ihn und gerade als sie zu stechen Wollte. Durchschlug das Schwer sie und sie sah ihrem Mörder direkt in die Augen, das rote Glühen, das Typisch für die Asmodier war, war dem blauen Feuer der Kälte gewichen und die weißen langen Rasiermesserschafren Eckzähne blitzten auf, die Fingerkrallen waren so warf das sie Stein durchschneiden konnten. Gladius sah in ihr Gesicht, das blaue Blut tropfte auf dem Felsen auf dem beide Standen.
      Ihr Dolch steckte in seiner Seite. Sein rotes Blut und ihr blaues Blut wurden zu schwarzen Blut. Dieses Tropfte auf die Rüstungen der gefallenen Reian und Balaur. Beide sahen sich an, die Elyos Daeva und Asmodier Daeva die zur Verstärkung gekommen waren, hielten Inne bei diesem Bild.

      Die Balaur Soldaten, welche aus einem Riss kamen, stoppten. Es war ein Bild, das niemand je vergessen würde. Ein Einziger Stahl der Sonne schien auf die beiden. Zu ihrer beider Füße war eine kleine Blume. Neben dieser lagen die Puppe, die weiße Feder, der Ring und das Haarband.
      Auf der anderen Seite der kleinen Blume lag eine Halskette mit einem Foto darin, zu sehen waren eine Glückliche Mutter, ein Lachender Vater und ein Grinsendes Kind. Alle standen um die beiden. Es schien als wenn die Zeit stehen geblieben war.

      Gladius Trug eine Großschwert auf dem seinen Rücken, der Gottstein war einer der Mächtigsten die es Gab und keine Waffe, weder die der Elyos noch der Asmodier konnte dieser das Wasser Reichen. Man nannte dieses Großschwert "Aions Atem" denn man sagte ihm nach, das Aion der Gott selber es mit seinem Atem mit einer Seele gesegnet hatte. Die Meisten Menschen nannten das Schwert jedoch "Zith."
      Dieses Schwert mit einer Klinge so schwarz wie die Nacht, dem blauen Blitzen und dem blauen Nebel der es umgab, war ein Schwert, das es nur ein mal auf Atreia gab. Sein Besitzer war einer der schönsten Männer Atreias und seine Kunst der Führung dieses Schwertes war weit über die Grenzen bekannt. Doch Gladius setzte das Schwert nie ein, nur wenn er es musste zur Verteidigung. Es spielte keine Rolle ob Elyos oder Asmodier, er half allen, egal welche Klasse, Rang oder Rasse. Manche böse Zungen sagten ihm Nach er würde gemeinsame Sache mit den Balaur sogar machen.

      Gladius hatte nur keinen Grund, Balaur anzugreifen, wenn sie nicht zu erst auf ihn los gingen. Er rannte nicht vor ihnen weg. Sein erscheinen Reichte meist, das schwächere Balaur dem Kampf von sich aus, wichen. Trotz seines Rufes, der ihm meist nicht ein mal Gerecht wurde, denn oft stellte man ihn ganz anders da. War er seinen Idealen nie untreu geworden. Er stand zu dem was er tat, er hatte keine Furcht, diesen Eindruck machte er auf andere. Das einzige was immer wieder die Menschen wie auch Daeva zum Staunen brachte. War diese unglaubliche Schönheit, die dieser Asmodier hatte.
    • * * *
      Für Tipp und Rechtschreibfehler entschuldige ich mich hier ausdrücklich.
      Ich versuche sie alle zu finden, da mein Rechtschreib-Programm aber gerne auch mal selber Wörter Korrigiert und Grammatik.
      Übersehe ich einiges. Ich hoffe das dies eurem Lesespaß nicht zu sehr trübt.

      Diese Geschichte ist ein Fan-Art und Frei Erfunden, es ist an die Lore von Aion gebunden, weicht von dieser aber ab.
      Daher bitte nicht glauben das es in Aion wirklich so zu geht. Wie schon geschrieben, ist es ein Fan-Art.
      Namen von Figuren sind Frei Erfunden und haben nichts! Mit dem Original zu tun.
      Über Kritik freue ich mich immer, nur bitte keine über die Rechtschreibung, das weiß ich bereits.
      * * *
    • Gladius schaut auf den Boden, wo er den Anhänger sehen kann, er schaut auf die Balaur und diese Schaut ihn an. Sie lächelt und hat tränen in den Augen, auch Gladius hat Tränen in den Augen. Er zieht Zith aus ihrem Körper und lässt das Schwert fallen. Sie zieht ihren Dolch aus seinem Körper und lässt ihn fallen. Beide Umarmen sich. Niemand weiß was dort gerade geschieht. Aus der Gruppe Balaur tritt eine verhüllte kleine Person.
      Sie trägt die Kleidung der Balaur, eine Zauberin. Sie hält ein kleines rotes Buch in ihren kleinen zierlichen Händen.

      "Mama, Papa, ich liebe euch." Kommt es aus einem kleinen Mund, die kleine Person von Blaur beschützt zieht ihre Kapuze runter und man sieht ein wunderschönes Mädchen, dessen Gesicht so rein ist, das man sich in diesem verliert. Gladius und die Balaur Assassin, waren ein Paar.
      Dieses kleine Mädchen, mit dem roten Buch ist die Tochter der beiden. Aus der Elyos Gruppe tritt ein Mann vor, er ist ein Gladiator, er geht zu dem kleinen Mädchen und stellt sich hinter sie. Eine Asmodier Klerikerin tut er ihm gleich. Genau wie eine Überlebende Reian Frau, aus den Balaur tritt ein Bogenschütze vor. So stehen diese vor den beiden Eltern. Das kleine Mädchen hebt die Hand und die Körper der Eltern brennen.

      Zith das schwarze Schwert erhebt sich vom Boden fliegt zu dem kleinen Mädchen und verwandelt sich in eine Kette mit Anhänger.
      Einer der Elyos Soldaten fragt, " wer bist du Kind?" Das kleine Mädchen drückt das rote Buch an ihre Brust.
      "Ich bin Efariel, Tochter von Gladius und Viriata." Mit diesen Worten verstummen die Stimmen aller und alle blicken auf das kleine Mädchen.
      Sie ist gerade ein mal zwölf Jahre als und schon so Erwachsen. Die Krieger die um sie stehen, gehören seid Jahren zu der Legion, die Gladius gegründet hatte, niemand, weder Elyos, Asmodier, Reian oder Balaur hatten gewusst, das Gladius hinter ihrer aller Rücken eine Legion gegründet hatte, in der er alle Rassen aufgenommen hatte. Niemand hatte bemerkt, das er eine Frau gehabt hatte und niemand hatte gewusst, das diese ein Balaur war. Nun stand dort ein Kind so schön wie ihr Vater mit den Flügeln eines Balaur, eine Daeva von gerade ein mal zwölf Jahren. In Ihren Händen dieses rote Buch haltend. Keiner wusste was er nun tun sollte.

      Der Moment dieser Stille wurde durch das Donnern und Blitzen unterbrochen, an diesem Tag begann es zu Regnen. An diesem Tag würden Millionen Menschen, Daeva, Reian und Balaur ihr Leben verlieren. Sarpan, Tiamaranta, Katalam versanken für alle Zeiten in den Tiefen des Meeres mit Ihnen die Körper aller der, welche an diesem Tage gestorben waren. Es breitete sich eine unglaubliche Stille über Atreia aus, nach dem dieses schreckliche Ereignis geschehen war. Ein ganzes Volk wurde in nur wenigen Minuten ausgelöscht.

      Dieses kleine Mädchen, das dieses rote Buch in ihren Händen hielt saß auf einem Holzstamm unter einem alten Baum. Ihr Hand lag auf dem roten Leder und tränen tropften auf dieses. Sie trauerte um die Eltern. Doch hatte sie Gewusst das es so kommen würde. Denn sie war kein gewöhnliches Kind.

      [Fortsetzung Folgt]
    • So stand sie auf, umgeben von ihren Beschützern und öffnete das rote Buch. Sie sprach, " dies sind meine Worte, dies ist mein Erbe an meine Kinder und deren Kinder, also lauscht den meinen Worten, den ich bin Aion."

      Es war eine unvorstellbare toten Stille, man hätte die Blätter von den Bäumen fallen hören können. Niemand wagte sich diese Wort anzuzweifeln.
      Selbst jene die es taten wurde überzeugt als das Mädchen, begann zu erzählen. Schon die ersten Worte klangen so als wenn kein Daeva sie je hätte formen können. Dies ist die Geschichte eines Gottes der anders war als alles was wir kennen, hatte ihr Vater einst zu ihr gesagt.
      Woher er das rote Buch hatte, laut den seinen Worten fand er es auf einer Mission im Abyss im Abyss Splitter. Dort wo die Diener Aion's warten zurück zu ihrem Vater zu dürfen. An dem Ort wo alles begonnen hat. Das Artefakt des Anfangs welches unter der Götterfestung schwebt weiß um diese Geschichte. Doch das Artefakt im Zentrum der Götterfestung, ist der Ort wo alles einst begonnen hat. Als die Ruhn eine Welt erschufen die sie Atreia nannten und ihr Anführer war Aion. Dieser Ruhn war kein normaler Bürger. Aion war viel mehr ein Genie und so erschuf er eine Welt.
      Welche der Welten die erste war, ist derzeit nicht wirklich zu ersehen, sicher ist das der Kern und die Götterfestung der Zentrale Mittelpunkt war.
      Ob Atreia nun um diesen Kern gebaut wurde oder ob der Kern in Atreia gebaut wurde, das wird die Zeit zeigen. Doch die Ruhn und Aion hinterließen ihren Nachkommen die Antwort. So gab es die Kinder die sie erschufen und die Kinder die ihre nachkommen waren. Zudem gab es wohl zwei Völker der Ruhn, jene mit Flügeln und jene ohne Flügel. Doch ob jene Ruhn mit Flügeln besser waren oder schlechter kann man so nicht sagen. In diesem roten Buch von Aion welches man als Tagebuch oder als Berichtsheft lesen kann, ist nun der Schlüssel zu all diesen Antworten.
      Das kleine Mädchen, weiß um die Worte und so ließt sie die Geschichte so, das die klingt wie ein Märchen klingen musst.
      Ihr Vater hatte ihre Mutter geliebt und auch wenn er wusste das ihre Liebe verboten war, tat er es weil er den inhalt des roten Buches kannte.
      Das Buch Aion's.

      Doch was genau in diesem roten Buch steht, das müssen die Daeva selber herausfinden. Eines sei aber allen Bürgern Atreia gesagt.
      Die Welt die ihr glaubt zu kennen, ist nur eine Illusion. Aion liebte seine Geschöpfe wirklich wie ein Vater. Doch Aion war kein Gott, er war nur ein wundervolles Wesen, das einen Traum hatte. Der Schlüssel zu allen Fragen liegt in der Geschichte der Ruhn und in diesem roten Buch.
      Man sagt auch dem roten Faden zu jenem Buch.

      Das Mädchen schlägt das Buch zu und spricht weiter.
      "Noch ist es nicht an der Zeit, ihr seid noch nicht so weit. Doch ich hoffe das ihr es eines Tages sein werdet. Wenn der Tag kommt, werden Schwerter zu Stangen an denen Bohnen wachsen, werden Schilder zu Vogelbecken und Kugeln von Zauberern zu Dekoration in den Gärten Atreia's"




      [ENDE?] .... nun liegt es an euch, das rote Buch zu finden. :thumbup: