Ein Asmodierkind in Elysea

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    • Ein Asmodierkind in Elysea

      Hey, ich dachte mir, auch wenn ich es bei der Mergewartung letzte Woche in nur insgesamt knapp 30 minuten zusammen geschrieben habe um der Langeweile zu entgehen, wäre es doch schade, wenn die Geschichte ganz unter geht.

      Daher hole ich sie mal her, damit sie für eine Weile bestehen bleibt :D

      Wie gesagt. Es war eine spontane Idee die in kurzer Zeit zusammen geschrieben wurde, also Rechtschreibung etc. ist hier zu überlesen :D

      Display Spoiler
      Es war einmal ein kleiner Junge, der weder Mutter noch Vater, noch sonst irgendwen auf Erden mehr hatte. Durch ein Wunder oder Magie, man weiß es nicht genau, wurde er schon in so jungen Jahren zur Daeva.

      So recht wusste er auch gar nicht was er nun kann und diese schwarzen Flügel waren ihm dann doch recht gruselig, auch wenn sie seine eigenen nun waren.

      Und als wenn das alles nicht schon so furchtbar gruselig und neu für den kleinen Jungen wäre, da war diese neue Welt in einem Krieg..

      Böse seltsam aussehende Gestalten, genannt die Balaur kamen und töteten all jene die sich ihnen in den Weg stellten.

      Sie waren so erbarmungslos, dass sie auch ihn töten wollten.

      Voller Angst schaffte er es jedoch zu entkommen und versteckte sich in dem erst besten was er fand.

      Was er nicht wusste, es war eine Dredgion.

      Er hoffte dass ihn niemand fand, während das Schiff sich wieder empor hob und ein neues Ziel ansteuerte.

      Überall liefen diese Schaudergestalten lang und der kleine namenlose Junge verkroch sich so tief es nur ging in einer Spalte, hoffte so sehr unentdeckt zu bleiben..
      Die Zeit verging, entlos lange schien es, dass er sich versteckte, da gab es eine erschütterung und das Schiff landete.

      Die Balaur stürmten hinaus und die Dredgion wurde leer, der kleine Junge nutzte die Chance und rannte raus..

      Es war so grell, so grün und so bunt.. Das war nicht die Welt die er kannte!
      Wesen die ihm ähnlich sahen kämpften gegen diese hässlichen Balaur..

      Ihre Flügel waren so hell, waren das Engel? Aber wenn sie Engel waren, was war dann er?

      Er versteckte sich in einem Gebüsch und hoffte, dass dieser Alptraum bald vorbei sei.
      Sicher träumte er das ganze nur und in wenigen Augenblicken würde er erwachen. Ja ganz sicher, dass hier ist doch viel zu verrückt.. vor wenigen Tagen war er noch normal.. Vielleicht hatte er einen Unfall und lag im Koma..

      Bald war der Kampf vorbei.. Die Balaur zogen sich zurück, die Elyos sammelten sich und versorgten ihre Verwundeten.

      Es wurde still und der Tag neigte sich dem Ende.

      Der kleine Junge, noch immer star vor Angst saß noch immer im Busch, als eine hübsche Elyosfrau entlang kam und ein Schluchzen und Weinen aus dem Busch vernahm.
      Neugierig ging sie dort hin und entdeckte diese jämmerliche schluchzende Gestalt die schützend ihre Hände hob und sie erschrocken anblickte.

      Sofort sah sie, dass er ein Asmodierkind war und erschrack und wollte fast schon ihre Magie gegen ihn einsetzen.
      Als sie in diese großen ängstlichen Augen jedoch sah, da weckte es ihre mütterlichen Instinkte.
      Er war doch noch ein Kind..

      Sie sah sich um und entdeckte niemanden sonst.
      Sie hockte sich vor ihn hin und sagte, er solle keine Angst haben.
      Er verstand ihre Worte nicht, wo es doch eine ganz andere Sprache war, allerdings war ihre Stimme so ruhig, so voller liebe, dass er plötzlich keine Angst mehr verspürte.
      Ihr Blick war voller Fürsorge.
      Langsam streckte sie ihm die Hand entgegen und meinte, er solle mitkommen. Hier wäre er nicht sicher.
      Sie würde ihn vor den anderen beschützen.

      Zögernd blickte er ihre Hand an. Was sagte diese Frau bloß, dachte er sich. Kann ich ihr vertrauen?
      Aber was sollte ein kleiner Junge auch tun, schutzlos in der Natur könne er unmöglich überleben und gegessen hatte er auch lange nichts mehr.
      So nahm er mit zitternden Händen ihre Hand.

      Sie nahm ihn mit zu einem abgelegenen Ort. sie wusste, dort war eine leere alte Hütte. Zu sich nach Hause konnte sie ihn unmöglich nehmen.
      Er sah viel zu sehr nach Asmodier auf den ersten Blick aus.
      Vielleicht wenn sie ihm ein Gewand besorgen würde, wo er krallen und die bläuliche Hautfarbe, sowie natürlich den Schweif verstecken könnte..
      Sie würde einkaufen müssen, soviel war klar.

      Als sie vor der Hütte standen, sah er sie zögerlich an.
      Sie sprach ihm Mut zu und ging vor um ihm zu zeigen, dass hier keine Gefahr droht.

      Langsam, nur zögerlich ging er in die schäbige, alte Holzhütte hinein.
      Sonderlich gemütlich war es hier nicht, undichte Stellen waren im Dach zu sehen und Möbel gab es hier auch nicht.
      Doch es war ein Dach überm Kopf.

      Die Elyosfrau hockte sich vor ihm hin.
      Ich weiß es ist nicht besonders schön, aber sicher, niemand wird dich finden. Bleib hier. Ich komme bald wieder. Ich hole was zum anziehen und was zu essen. Du hast doch hunger?
      Fragte sie mit ihrer engelsgleichen Stimme
      Doch er blickte sie nur fragend an.
      Wollte sie eine Antwort? Es klang wie eine Frage, aber wie soll man auf etwas antworten worauf man die Frage nicht versteht?

      Sie tastete auf ihren Bauch und wiederholte. Hunger?

      und nun verstand er auch, und ja sein Hunger machte sich deutlich bemerkbar.
      Schüchtern nickte er.
      Nicht ein Wort hatte er gesprochen, doch das war ihr egal.
      Sie wusste genau, dass es nicht lange gut gehen würde, wie sollte ein Asmodisches Kind in Elysea nur lange überleben?
      Doch er hatte offensichtlich schon so viel leiden müssen. Sie wollte für ihn da sein. Auch wenn es gänzlich unmöglich schien.

      Es war schon spät und sie machte ihm dürftig das Bett. Eine alte Decke und etwas stroh zauberten eine gute Basis.
      Auch wenn das alles so schrecklich aufregend war, er war auch sehr erschöpft. Und so kroch er unter die Decke.
      Sie versprach ihm, dass sie bald wieder kommen würde. Sie gab ihm zu verstehen, dass er hier warten sollte und ging hinaus.

      Doch das Glück war dem armen Jungen wohl nicht hold, da kamen einige Elyoskrieger des Weges und fanden die Hütte.
      Sie wollten selbst dort die Nacht überstehen und wie es so kommen musste, fanden sie den Jungen unter der Decke versteckt schnell.

      Für sie zählte nicht, dass er ein Kind war. Er ist ein Asmodier, mehr zählte nicht, er ist ein Kind des Feindes, und so zerrten sie ihn erbarmungslos raus, und richteten ihre Waffen auf ihn.

      Verängstigt und panisch kauerte er sich auf den Boden zusammen.
      Und als sie gerade ihn töten wollten, da warf sich in letzter Sekunde die Elyosfrau dazwischen, die gerade angeflogen kam.

      Die Kleidung und das Essen fiel zu Boden, genauso wie ihr Körper.
      Der kleine Junge schrie und weinte.

      Die Frau rappelte sich auf und stellte sich schützend vor den jungen.
      Sie kannte ihn nicht, doch sie wusste genau, dass sie dieses Kind mit ihrem Leben beschützen würde, wenn es denn sein müsste.

      Die Krieger drohten ihr, dass sie eine Verräterin sei, wenn sie nicht auf der Stelle zur Seite gehen würde, doch sie blieb stur und kriff dann sogar die Krieger an.
      Sie schrie zum Jungen, dass er fliehen sollte, während sie sich gegen diese Übermacht an Kriegern stellte.

      Sie hatte keine Chance das wusste sie genau, und doch opferte sie sich um den Jungen zu schützen.

      Dieser rannte fort und entkam, wie auch immer er das geschafft hatte.
      Er rannte und rannte, versteckte sich und lief immer weiter..
      Bis er irgendwann zu einem Sumpfgebiet kam wo sich keiner sonst hin verirrte.

      Er kauerte sich in die Ecke und lies seinen Gefühlen freien Lauf.
      Sie hatte sich für ihn geopfert, das wusste er genau. Sie kannte ihn nicht und doch hat sie es getan.
      Warum wollten diese anderen ihn töten? Weil er eine andere Hautfarbe hatte und etwas anders aussah? Von diesem Krieg hatte er ja keine Ahnung, er verstand nicht, warum sie ihn hassten.
      Was hatte er den Männern getan?

      Er wusste nicht wer er war.. Warum er so war.. und auch nicht wo er war.
      Doch.. die Tat der Frau, dass sie ihn schütze, das gab ihm Kraft zum überleben.
      Er war es wohl wert geschützt zu werden.
      Und so vergingen die Jahre.. der Junge wurde groß.
      Immer auf der Flucht und immer versteckt, in Sümpfen und Dschungelgebieten, er mied jeglichen Kontakt zu anderen Daeva oder sonst irgendwem.
      Lediglich die Tiere wurden seine Freunde.. Nicht diese abartigen Sumpfmonster, eher die Tiere im Wald die er fand, wenn er dort nach Nahrung und sauberen Wasser suchte.

      Er wusste immer noch nicht wer er war oder was.. doch er lebte.. und das war die Hauptsache..

      Bis er dann ein junger Erwachsener schon war, und eines Tages im Wald eine junge verwundete wunderschöne Frau traf.. Sie war ein Elyos.. und sie war offensichtlich verletzt..
      Kein Obelisk war hier in der Nähe, würde sie hier sterben wäre sie tot. Soviel hatte er bereits über diese Welt verstanden.
      Er zögerte, doch er entschied sich sie zu versorgen und letztlich zu retten..
      Doch das ist eine ganz andere Geschichte..
      Die damit endet, dass sie die Tochter der Frau war, die einst ihr Leben für ihn geopfert hatte
      ~The end
    • Tolle Geschichte! :thumbup:
      Gerade, wenn man bedenkt, dass du sie in so kurzer Zeit geschrieben hast. :yes:
      Was mich schon im anderen Thread irritiert hat, ist, dass der Junge in dem einen Absatz nicht weiß, wer oder was die Elyos sind und paar Zeilen später schon. Aber so kleine Schönheitsfehler seien dir verziehen angesicht des Rests. :D
      Thor - Asmo


      Dyres (70) - Spiritmaster
      Certhy (66+) - Cleric . . . . . . .