Ein Leben zu zweit in Atreia. [abgeschlossen]

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    Das Feuer knisterte im Kamin und Nezekan hielt die Hand auf seine Brust. Die Wunden waren sauber verbunden, sogar die an der Schulter.
    Seine Rüstung war aufgebaut und gesäubert worden. Die kleine Hütte war sehr gemütlich.
    Ren war auf dem Stuhl eingeschlafen und Nezekan saß nur da. Schaute in das knisternde Feuer. Lauschte dem Wind und fühlte eine Tiefe Entspannung.

    Dann legte er sich ihn und hielt seine Stirn, diese Kopfschmerzen, nervten ihn. Doch er war so müde, das er schnell einschlief.
    Ren wachte mitten in der Nacht auf, schaute sich erschrocken um und erneuerte das kalte Tuch. Er fühlte das Fieber und schaute nach den Wunden.
    Danach machte er eine heiße Suppe, die er auf den kleinen Hocker stellte.

    " Bist du wach ?"
    " hm ... ja..."
    " Du musst was essen."
    " Ich habe keinen Hunger, dennoch danke."
    " Du hast seid Tagen keinen bissen zu dir genommen, du musst etwas essen."
    " Vielleicht später, ich habe wirklich keinen Hunger."
    " Hast du wo schmerzen ?"
    " Nur mein Hals und mein Kopf machen mir zu schaffen."

    Ren blieb bei Nezkan, der Sturm hatte sich verzogen. Als Ren etwas hörte. Er rannte zum Fenster, das durfte doch nicht war sein. Duch den tiefen Schnee und die Dunkelheit kamen Asmodische Jäger. Warum gerade jetzt. Nezekan Richtete sich auf.

    " Was ist los ?"
    " Asmodier."
    " Ich werde sie töten, mach dir keine Sorgen !"
    " Nicht in deinem Zustand, die sind bis zu den Eckzähnen bewaffnet."
    " Was willst du dann tun ?"
    " Wir können nicht Riskieren gefunden zu werden. Doch töten wir sie, kommen sie mit Verstärkung wieder."
    " Wenn sie uns finden ist es dann nicht das gleich Problem ?"
    " Du kannst in deinem Zustand nicht Kämpfen !"
    " Ich bin ein Gebieter, hältst du mich für so schwach ?"

    Ren wollte nicht das Nezekan kämpfte. Er wollte nicht noch jemanden verlieren. Er hatte schon Jarik verloren.
    Doch da standen die Asmodier schon vor der Türe. Ren packte seinen Umhang und legte ihn sich um.
    Nezekan stand auf, er stütze sich auf sein Schwert.

    " Ist hier jemand ?"
    " Nur reisende !"

    Die Asmodier kamen in die Hütte. Sie blickten auf Ren und dann auf Nezekan.
    Einer der Asmodier zog seine Waffe, und Nezekan die Seine, seine Verbände Färbten sich rot. Die Wunden waren wieder aufgegangen.
    Ren musste etwas tun.

    " Bitte, wir sind nicht als Feinde hier !"
    " Wie kannst du Asmodier Frau, so viel Schande über uns bringen !"
    " Ein Elyos MANN !"
    " Bitte, hört mir zu, ...."
    " Liebe hin oder her, Elyos ist Elyos."

    Der Asmodier stürmte an Ren vorbei, ein weitere packte Ren an den Handgelenken.
    Der dritte stand in der Türe. Er hielt ein Gewehr im Anschlag.
    Ren gelang es sich los zu reißen, doch der Schuss war gefallen. Ohne seinen Schild, die Rüstung und in seinem zustand, würde die Kugel ihn töten.
    Nezekan verwandelte sich in seine Wächterform und durch seine Verwandlung zerbrach die Hütte in tausend Teile.
    Der Schuss prallte an ihm ab wie an einer Mauer.
    Nezekan packte sich Ren und die Rüstung und verschwand mit diesem in einer Lichtsäule.

    " War das gerade ein Seraphim Gebieter ?"
    " Unmöglich!"
    " Ein Gebieter, oh Aion wir haben gesündigt."

    Die Hütte war zerstört, Nezekan brachte Ren an einen Sicheren Ort. Dort landete er und verwandelte sich zurück.

    " BIST DU VERRÜCKT!"
    " Brüll nicht so ..."
    " DU IDIOT!"
    " ja ... aber was hätten wir tun sollen ?"
    " ICH WEIß ES NICHT ABER NICHT DAS !"

    Nezekan lachte laut los.

    " Nun mach dir keine Sorgen, ich sagte dir doch, ich bin ein Gebieter. Ich wollte dich nicht erschrecken."

    Nezekan zog seine Rüstung an, der Verband wurde noch roter. Ren zweifelte an den Worten.

    " Dir geht es überhaupt nicht gut, dein Physischer Körper ist am Ende!"
    " Es ist nur ein Hülle, wie alle davor und alle danach."

    Doch dieses mal hatte Nezekan nicht mit dem Gift der Seele des Balaur Gebieters gerechnet.
    Dieses Gift, hatte nicht den Menschlichen Körper verwundet, sondern die Seele selber.
    Nezekan war jedoch zu Stolz um den Schmerz zu Akzeptieren und einfach nachzugeben.
    Lady Siel hatte ihn gewarnt. Doch er war so fest von sich überzeugt. Doch gerade als er die Stiefel angezogen hatte, standen zwei Allianzen der Asmodier vor ihnen.
    Die Wächterform hatte sämtliche Garnisonen Allermiert. Nun mussten sie kämpfen oder fliehen.
    Beides war ein tötliches Unterfangen.

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    Nezekan zog erneut Schwert und Schild, dann musste es wohl sein. Ren warf seine neue Harfe in die Luft und sein Körper beganz zu Leuchten, diesmal war es weder weiß noch schwarz, diese Seele kannte Nezekan.

    " Israphel !"
    " Wer ?"
    " Nichts"

    So begann der Kampf und Ren, der den Frieden über alles liebte, und der in jedem Asmodier Jarik sah, musste nun gegen sie kämpfen. Er tat es nicht aus Freude oder weil er ein Elyos war.
    Er tat es um Nezekan zu beschützen. Er war entschlossen, das er nur dann jemanden töten wollte, wenn er keine Wahl hatte.
    Es wurden immer mehr Asmodier, und Ren erkannte, das sie nun fliehen sollten.
    Er erschuf einen Schild um die beiden und packte Nezekan am Handgelenk. Dieser wollte nicht flüchten. Doch sie hatten keine Chance.
    Zu ihrem großen Glück, kam gerade in diesem Moment ein Riesiges Monster aus dem Tal vor ihnen. Welches die Asmodier angriff.
    Das sollte sie so sehr ablenken, das die beiden in einer Spektakulären Flucht, sich retten konnten.

    Die beiden Sprangen über die Felsen wie die Arpex, sie liefen durch den Bach das die Fische vor Schreck in die Luft sprangen und ihre Silbernen Körper wie Diamanten auf blitzten.
    Erst einige Kilometer und Schluchten weiter, blieben die beiden vollkommen außer Atem stehen.
    Das Blut tropfte noch von der Klinge und das laute Atmen durch drang die Stille.

    " Das war knapp."
    " Ja ..."

    Nezekan lies sein treues Schild Izith auf den Boden sinken und stütze sich auf dieses. Das erste mal seid Ren Nezekan kennen gelernt hatte, Leuchtete der Schild.

    " Hör auf zu Kämpfen!"
    " Nun fängst du auch noch an."
    " Das Schild kann reden ?"
    " Natürlich kann ich das, unwissender Daeva !"
    " Lass ihn in Ruhe Izith."
    " Herr, ich ruhe still, seid Jahrhunderten. Doch nun muss ich Lady Siel zustimmen !"
    " Ist ja schon gut. Wir werden uns nun Ausruhen."

    Das Schild verstummte, das Leuchten erlosch. Nezekan wischte die Klinge seines Schwertes ab und schaute Ren an.
    Dieser war erschrocken, verwundert und verängstigt zu gleich.

    Izith sprach nicht oft, meistens schliff das mächtige Schild, doch diesmal hatte es sich gemeldet. Dies war kein gutes Zeichen. Das spürte Ren aus einem ihm fremden Grund und all ob man es nicht hätte ahnen können, brach Nezekan in diesem Moment zusammen.
    Die Asmodier hatten sie Aufgespürt. Ren Stand vor einer Armee an Asmodier. Dann wurde es schwarz und er hörte nur noch Kampfgeschrei.
    Es war alles dunkel und nur er war in dieser unendlichen Dunkelheit. Er war eine kleine Kugel aus Licht, die eine seltsame Melodie von sich gab.
    Man nannte das der Seelengesang. Starke Seelen sangen, eigentlich war es nur die Luft um sie die in Schwingung versetzt wurde.

    Ren schwebte in dem Nichts.
    Er fühlte sich alleine, er hörte die schreie und das niedermähen, doch er spürte nichts. Eine weiße große Seele kam aus dem Nichts.
    Sie flehte Ren an, er solle zurück. Ren tat was die Seele verlangte, er stand unter einer Art Droge, glaubte er, als er taumelt vor dem Haufen toter Asmodier stand.

    Was ein Massaker, war hier geschehen ? Die Asmodier die noch Lebten hatten solche angst vor Ren, das sie in den tot sprangen.
    Was für ein Monster, war er eigentlich ? Nur ein Großgeneral stand noch da.

    " STIRB DU ELYOS TEUFEL!"

    Ren kniff die Augen zu als, das Schwert von Nezekan, den Asmodier durch bohrte. Die rechte Hand drückte gegen Ren 's Rücken, den Linken Arm ausgestreckt, schweißgebadet.
    Kniete Nezekan neben Ren. Das Gesicht des Gebieters war kreide bleich und Blut tropfte aus der Rüstung und wurde eins mit dem Blut der Asmodier.
    Der Schild lag auf dem Boden. Eine Lanze hatte den Schild durch bohrt.

    Stille, die Zeit schien stehen geblieben zu sein, unendliche Stille.



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    Diese Stille, nicht ein Vogel, nicht ein Geräusch, die Zeit stand Still. Ren sah die Klinge des Schwertes des Asmodier direkt vor seiner Nasenspitze. Das Schwert von Netzekan steckte in der Brust des Asmodier. Dessen Augen rot Glühten.
    Ren lief eine Träne die Wange her runter.

    " Es tut mir so endlos Leid, Deltras."

    Ren drehte den Kopf, sein Körper war steif, nur seinen Kopf konnte er bewegen. Da stand sie, die Legendäre Lady Siel. Schöner als alles was er je gesehen hatte.
    An ihrer rechten Seite stand Israphel, der eine weiße Rüstung trug und dessen Flügel so sehr Leuchteten, das es einen blendete. Links neben ihr stand Fregion, der Herr und mächtigste Balaur aller Zeiten.
    Er war in Ketten gehüllt und seine Augen Brannten, Feuer umgab ihn und der Hass den er ausstrahlte war wie tausende von Nadeln.

    " Es tut mir so endlos Leid."
    " Was tut dir Leid ?"
    " Das du so Leiden musst Kind. Ich haben versucht dich zu beschützen, seid dem Moment deiner Geburt."
    " Bist du meine Mutter ?"
    " Nein, leider nicht, doch ich wünschte ich wäre es. Denn so ein Kind wie dich hat Aion noch nie erschaffen."
    " Was wird nun passieren ?"
    " Das weiß nur Aion."
    " Dann soll er uns retten !"
    " Ich bitte dich Deltras, du bist ein so starkes Kind, Aion machte dich so Mächtig, er gab dir meine Seele, die Seele Israphel 's und die Seele Fregion 's"

    Ren schaute zu Fregion, dessen Hass und Wut, die Ketten immer enger werden ließen. Ren verwandelte sich und wurde zu einem Wesen dessen Flügel sich spalteten in sechs Stück, seine Haare wurden Weißgold und seine Augen leuchteten wie die Sonne selber. Sein ganzer Körper dampfte und funkelte. Er war so wunder schön, das Fregion es kaum ertragen konnte.
    Dann tat Ren etwas, das selbst Aion nicht verstehen konnte.
    Ren ging auf die Seele zu und umarmte sie. Fregion schrie auf.

    " Vergib uns, Fregion. Wir haben dir so viel Leid gebracht und nun musst du so Leiden. Als mächtigster Balaur Gebieter in der Hülle eines Menschen gefangen zu sein."

    Fregions Zorn verblasste, seine Ketten wurden locker und dann zersprangen sie. Seine Arme gehorchten ihm nicht mehr, und er umarmte Ren.
    Israphel lächelte, Lady Siel tat es ihm gleich.
    Wie ein Herz schlug das Licht um Ren und er blickte in den Himmel.

    " AION ! ICH HABE ES VERSTANDEN !"

    Ren breitete seine sechs Flügel aus und alles wurde weiß.

    " Ich kann nicht ungeschehen machen, was ihr zerstört habt, doch ich kann mit meinem Leben diesen Planeten heilen und wenn ich wieder geboren werde, dann bitte als etwas schönes."

    Das Licht durchdrang alles, und als ob Aion weinen würde, begann es auf ganz Atreia zu Regnen. Die Kämpfe endeten, die Waffen verschwanden, die Balaur standen nur da, blickten in den Himmel.
    Genau wie die Elyos und Asmodier. Sie alle sahen Ren der sein Licht verbreitete wie die Sonne. Er wurde zu dem neuen Turm der Ewigkeit.
    Fregion kehrte in seinen schlafenden Körper zurück. Niemand hatte gemerkt, das er nicht mehr in seinem Körper gewesen war. Alle glaubten er habe nur einen langen schlaff gehabt.

    Das Licht blitze noch einmal auf. Dann war der Turm wieder so schön wie an den ersten Tagen von Atreia. Die Artefakte hatten sich in wunderschöne Bäume verwandelt, und um diese Bäume standen tausende von Elim.
    Überall war Licht und wärme. Die schwarzen Flügel der Asmodier wurden Golden und die der Elyos ebenfalls. Die Reian bekamen sie ebenso.

    Kahrun blickte in den Himmel. Als ob er wüsste was im Inneren des Planeten gerade geschehen war.
    Die 10 Gebieter standen vor den beiden Gebietern die einst ihr Leben gaben.

    Nezekan schaute auf den Turm.

    " Du dummes Kind."

    Lady Siel umarmte Nezekan und weinte. Das weiße Tuch, welches sie immer trug und die goldene Krone rutschten ihr vom Kopf und ihre langen brauen welligen Haare kamen zum Vorschein.
    Nie hatte jemand Lady Siel so gesehen, endlich waren auch ihre Ketten abgefallen.
    Frieden, der so lange ersehnte Frieden war nun da. Ren wurde als ein Held gefeiert. Ren selber wurde als eine Reian Frau wieder geboren und hatte mit ihrem Mann Jarius viele Kinder.
    Die alle sechs Flügel hatten. Vielleicht ein kleiner Spaß von Aion.

    Ren lebte seid da an, als eine Frau von vielen und der Frieden machte sie Glücklich, sie wurde als die schönste Frau von Atreia berühmt, deren Lieder sogar Aion zum weinen brachten. :heul:

    ENDE

    REN DER NEUE TURM VON ATREIA
    Quelle

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  • Sooo die Story ist hier also zu ende.

    Also mit persönlich war das jetzt im Endeffekt dann doch etwas plötzlich vorgekommen, aber sei's drum es gab nen Happy End :D
    Also öhm ich weiß gar nicht was ich jetzt so als End Resonanz bringen soll *lach*
    Naya zuerst muss ich sagen ich bin eigentlich kein soo großer Freund wenn die Charaktere plötzlich so stark sind, jedoch bei dir war es doch etwas anders.. ich wollte schon wissen wie es mit Ren weiter geht und hab‘s weiter gelesen ^^
    Also in dem Sinne Lob an dich, das muss man ja auch erst mal schaffen das die Leute trotzdem weiter lesen. :thumbup:
    Auch deine Detailbeschreibung fand ich sehr schön gemacht, ich könnte mir beim lesen wiedermal alles vor meinem Geistigem Auge vorstellen, das ist sehr gut ^^
    Hmmm ich weiß nicht was ich noch anbringen soll, keine Ahnung :D werde jedenfalls bei deiner nächsten Story auch wieder reinlesen!

    Also mach weiter so, und schreibe noch viele schöne Geschichten :good:

    lG
    Kimi
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