Die Geschichten aus 1001 Nacht in Aion.

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    • Die Geschichten aus 1001 Nacht in Aion.

      Musik

      Die Sonne geht gerade auf und ihre ersten Strahlen durchdringen die Täler und Wälder, wie ein Pfeil durchbohren sie die Nebelfelder.
      Sie kitzeln mich an der Nase und ich öffne die Augen, ihre warmen weichen Strahlen sind wie die Hand einer schönen Frau.
      Ich richte mich auf, das weiße Lacken gleitet an meinem Oberkörper herunter, er schmeichelt meiner Männlichen Silhouette und fällt in falten zu meinem Becken.
      Ich Winkel die Knie an und lege meine Arme um meine Beine, das Kinn zwischen die Knie, blicke ich verträumt in mein Zimmer, die Rüstung aus weißem Titanrum glänzt.
      Die Vögel sind zu hören, die Efeu zweige wiegen sich im Wind vor meinem Fenster und man kann das klappern der Milchkannen hören, die auf den Karren geladen werden.
      Ich stehe auf und gehe an meinem Helm vorbei dessen weißer Schweif wie die Haare eines Pferdes wirken.
      Ich öffne die Türe zum Balkon und gehe ein paar schritte, die Holzdielen knarren.
      So wie Aion mich schuf stehe ich nun vor dem Geländer aus Koa Holz und blicke in den Horizont.
      Die Windmühlen drehen sich im Wind und die schweren Räder aus Holz treiben die Mühlsteine an. Die das Korn mahlen.
      Der Müller steht auf dem Hügel mit dem Bäcker Gesellen und ich winke ihnen zu.

      Elysia meine Heimat in der ich geboren wurde, du bist so schön wie an jedem Morgen. Die Sonne die jeden Tag in mein Zimmer scheint, der Wind der mir um die Nase weht.
      Meine langen weißen Haare die über meine Schultern fallen. Ein Morgen so friedlich und schön. Das ich vergessen könnte, das auf der Oberfläche ein Krieg tobt.
      Diese Stille an diesem Morgen, so wie jeden Morgen, ist wie der Tau auf den Blättern der Aria Blumen, die ihre Pollen in den Wind streuen wie Löwenzahn.
      Ich bin noch Müde und wenn ich mein Schwert auf dem Tisch liegen sehe, ist es mir schwer ums Herz.
    • Doch ich will nicht klagen, die lange tiefe Narbe über meinen Länden, die Narbe über meinem Auge und die vielen Wunden in meinem Inneren, sollen nicht nur Dekoration sein.
      Sie zeigen wie Tapfer wir Elyos uns stellen jeden Tag, den Balaur die Stirn zu bieten.
      So gehe ich wieder in mein kleines Apartment, wasche mir das Gesicht mit kalten Quellwasser, aus den Bergen und schaue in den Spiegel, die blaugrauen Augen starren mich an, die langen weißen Haaren glitzern mit den Wasserperlen auf ihnen. Ich lächle mich selber an, das alles gut ist, wie es ist und ich ein stolzer Templer sein darf.

      Ich trockne meine Gesicht mit den Tüchern aus Sallix und hänge sie an das Fenster, dessen blauer Fensterrahmen aus Koah Holz leise knarrt.
      Alles erwacht nun zum Leben und ich höre wie Kinder vor dem Haus spielen. Ich kann die Frauen hören, die ihre geflochtenen Körbe vor ihre schönen Kleider halten, die Stiefel sauber geputzt.
      Ja, die Ehefrauen, sie sind die Schätze meine Welt, nicht das Gold nicht der Rum, sondern die Familie ist doch das wofür wir Kämpfen.

      Das Schwert zu heben um die zu beschützen die wir Lieben. Ich bin ein Elyos Templer und ich bin stolz ein Daeva sein zu dürfen.
      Ich beschütze die Frauen und die Kinder, alle jene die Schutz brauchen und ich werde es immer tun, solange dieser Krieg nicht endet oder ich doch eines Tages Sterben werde.
      Ich lege mir die Stoff Unterwäsche an, wie ich es jeden Tag tue, darüber die Leder Kleidung und darüber die schweren Ketten.
      Auf die ich die Plattenrüstung lege. Der Helm als letztes. Die weißen langen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden, bin ich nun bereit. Schild und Schwert angeschnallt, gehe ich die Treppen herunter.

      Vor mir steht die Magt und fegt den Hof, wie sie es jeden Morgen tut. Sie verbeugt sich vor mir, sie hat Respekt vor mir und meinen Heldentaten. Doch diese sind nichts im Vergleich zu dem Leben dieser einfachen Menschen.
      Ich Sattel mein Pferd auf und führe es aus dem Anwesen. Blicke wie jeden Tag noch einmal zurück, bevor ich den Fuß in den Steigbügel hebe.
      Der Umhang meiner Legion bettet sich auf dem Hinterteil meines Pferdes. Ich ziehe die Zügel an und höre wie es schnaubt. Dieses Pferd und sein weiches Fell, Tiefschwarz wie die Nacht.
      Reiten wir im Trab davon und wir wissen beide, das wir an diesem Tage vielleicht nicht wieder kommen, wenn es das Schicksal will.

      Doch ich bereue keinen Tag, denn ich weiß das diese Kinder die uns nachlaufen, einen Tag länger in Frieden leben können. Das ihr Lachen in den Wäldern schallen wird, und ich werde es hören, auch wenn ich auf dem Schlachtfeld fallen sollte. Den ich bin ein Daeva und meine Aufgabe ist es diese Welt zu beschützen. Vielleicht werde ich auch eines Tage einem Asmodier in Freundschaft die Hand reichen dürfen.

      The post was edited 1 time, last by Sielia ().

    • Das ist wirklich sehr sehr schön geschrieben und ich habe gerade gesehen das du noch mehr texte geschrieben hast. Ich bin das erste mal in dieser Abteilung diesem Forum, und dein Text hat mich dazubewegt ,dass ich hier weiter rumkruschen werden. Mach weiter so, denn sowas muss man einfach können und davor habe ich Respekt.

      Ich wünsche dir noch einen schönen abend.
      Gunner (Komoshino) auf Server Thor Level 65

      Legion Frozen Frog

      UND PS: Wenn du Rechtschreibfehler findest darfst du sie behalten.:chair:
    • MUSIK
      Der Morgen mit seinen freundlichen Farben weicht dem hellen Farben des Tages, das Grün der Bäume, raschelt im Wind.
      Die Strahlen der Sonne durchdringen das Dach aus Laub und in einem Spiel aus Schatten und Licht, ergeben sich bizarre formen auf dem Moos Boden.
      Vögel sitzen auf den Ästen in den Kronen der Bäume, sie singen ihre Lieder im Takt mit den Elim zu den Füßen der Erdwürdigen alten Bäume.

      Junge Soldaten rennen in einem Duell spielerisch durch die Wälder, ihre Rüstungen blitzen auf und verstummen wieder.
      Ein Reiter gallopiert durch den Wald sein roter Legion 's Umhang spielt mit dem Wind. Das weiße Haar seines Pferdes wirft Wellen und das auf donnern der Hufe auf dem Waldboden, ist wie das Donnern in der Ferne.
      Schwarze Wolken ziehen am Horizont auf und die Sonne verstummt.

      Die jungen Soldaten lassen die Klingen ihrer Waffen aneinander gleiten und der Tanz ihrer Waffen, lässt diese Singen, der Regen fällt nieder und das Donnern aus den Wolken passt sich ihrem Takt an.
      Eine Symphonie der Welt, erschaffen in den Wäldern von Poeta. Wo ich einst als kleiner Junge mit meinen Brüdern spielte.
      Wo wir unsere Holzschwerter aneinander hielten und spielerisch kämpften.
      Jeder Tropfen der fällt ist wie eine Träne und doch ist es als würde jemand diese Welt von allen Sünden Frei Waschen.

      Die Körper der jungen Soldaten dampfen. Es ist ein Bilde das jeder Künstler einfangen möchte.
      Der Kampf der beiden jungen Soldaten endet schlagartig mit einem Blitz, der in einen alten Baum einschlägt.
      Sie schauen auf, das Wasser läuft in kleinen Bächen von ihren Gesichtern, sie laufen zu dem Baum, ihre Waffen lassen sie fallen.
      Auch ich richte mich auf und renne zu dem Baum. Wir stehen vor dem alten brennenden Baum, doch wir können nichts mehr für ihn tun.
      Ein kleines Elim Kind greift meine Hand es, weint. Doch wir alle wissen, das es der Lauf der Dinge ist.
      Das nichts Ewig bleiben kann, eines Tages ist die Zeit für uns gekommen, dann werden wir wieder ein mit dem Äther aus dem wir geboren wurden.
      Einige Tage nach dem der alte Baum von uns ging konnte man schon zu dessen Wurzeln die Sprossen eines neuen Baumes sehen.
      So schlisst sich der Kreis des Lebens.
      Auch in Atreia.
    • Musik

      Dunkelheit, ewige Dunkelheit, kein Leben nur Zerstörung, dies bringen die alten den jungen bei.
      Ewige Einsamkeit, verfaulen bei Lebendigem Leibe. Als diese Geschichten erzählen sie täglich den Kindern, so das in diesen die Angst wächst, jeden Tag ein Stück mehr und mehr.
      Dann wenn die Angst am größten ist, die Kinder kommen und fragen, wer der Feind sei, wie sie ihre Angst Stoppen können, offenbart man ihnen den Feind.
      So wachsen die Kinder auf, jeden Tag machen sie den Feind für ihr Leid verantwortlich.
      Der Hass wächst mit jedem Tag mehr und mehr und vergiftet ihre Seelen wie das Gift einer Schlange den Körper.
      Wenn sie dann alt genug sind, ist der Hass größer als alle anderen Gefühle und so greifen sie nach den Waffen und kämpfen, sie fürchten nicht den tot. Denn dieser kann nur eine Erleichterung sein.

      Sie heben ihre Schwerter in den Himmel, der Boden soll von den Feinden mit Blut getränkt sein. So stürmen sie in diesen niemals endenden Krieg. Das Glühen und brennen ihrer Augen voller Hass.
      Lässt sie vergessen, das wir einst ein Volk waren.
    • Musik


      Kahrun du Sohn der Triniel und des Nezekan, als Kind verborgen in dem Spielplatz den deine Eltern dir einst Schufen, hast du nie gelernt zu lieben und zu vergeben, deine Gier und dein Verlangen nach Anerkennung und Aufmerksamkeit,
      waren es einst die deine von deinen Eltern erschaffene Welt vernichteten. Deine Geschichte niedergeschrieben in einem Buch, das vergessen auf einer Antiken Kiste ruht im Wüstenland der Elyos.
      Unter den Augen der Goldbogen Wachen, in den Regalen eines Shugo Händlers, wird deine Geschichte nie gefunden und doch, gab es einen Gladiator der sie einst fand und sie an eine Klerikerin weiter reichte, auf das diese es dem Helden verkünde, der in den Kampf zog zu finden eine Bestimmung.
      Dieses Buch die Geschichte erzählt so wie alle Bücher in Atreia Geschichten erzählen die uns sagen, das uns Krieg Sinnlos ist, und das Blut das vergossen wird nur aus Missverständnissen und Abweisungen resultiert.

      Nie wird es Frieden geben, denn niemand will Frieden, Krieg ist eine Freude und ein Spaß geworden, ein Zeichen für falsches Heldentum und Anerkennung.
      Doch was für ein Held ist es der eine Frau ins Gesicht schlägt, was für ein Held ist es, der einen verletzten Quellt.
      Dies ist kein Held, dies ist ein Monster, und als Engel des Lichtes, wurden wir erschaffen den Frieden zu bringen, doch wir sind nicht besser als die wo wir bekämpfen, sind wie die Asmodier schwarz in unseren Seelen, doch wenn ich sie sehe dann erkenne ich, das mein Volk der Feind ist und nicht die Asmodier und das die Balaur uns alle für ihre Zwecke missbrauchen, ja sogar unsere Götter selber missbrauchen uns und mitten unter ihnen bin ich.
      Ein Soldat wie viele andere.
    • Wenn ich manchmal der Kämpfe Leid bin, dann gehe ich in den Garten meines Hauses, wo in seinem Zentrum ein Brunnen steht.
      Das Mosaik in blau und Türkis Farben auf dem Grund des Brunnen, lässt das klare Wasser türkis erscheinen, der blaue Himmel spiegelt sich dann in den Wellen und es glitzert wie Diamanten.
      Ein Regenbogen bildet sich in den Wassertropfen, die wie mutige Helden über den Rand springen um dann in der warmen Wüstenluft zu vergehen.

      Wenn ich mich dann auf den Rand des Brunnen setzte sind die Fliesen warm von der Sonne, die Palmen werfen ihre Schatten auf die Sandstein Mauern der Außenmauer meines Grundstücks.
      Ich öffne die Spangen in meinen Haaren und der Wind spielt mit meinem Haar, ich ziehe mir die Sandalen aus und lege sie bei Seite. Das Wasser fühlt sich so kalt an, an meinen Füßen.
      Der Sand der Wüste die uns umgibt ist überall.
      Sound
      Es ist entspannend, wenn ich nur das Wasser des Brunnen höre und das rauschen des Windes in den Palmen.
      Ein Dumpfer schlag im Sand lässt mich kurze die Augen öffnen, eine Kokosnuss ist herunter gefallen.
      Ich schaue mit ihre grüne Schale an und ein blauer Schmetterling landet auf ihr.
      Durch den Sturz ist die Schale geborsten und Flüssigkeit tritt aus. Dem Schmetterling scheint dieses Süße Saft zu schmecken.

      Diese Stille, nur in der ferne kann man die Menschen auf dem Markt hören, wie sie laut ihre Geschäfte tätigen.
      Die Daeva der beiden Welten streiten wie sie es jeden Tag tun. Dann lege ich meine Hände auf die warmen Fliesen und schaue in den Himmel, die Sonne ist so warm und ich spüre den Wind im Gesicht.
      Ich richte das frische Brot aus der Küche, welches die Magt gebacken hat.
      Ich höre auf den Mauern die Soldaten.

      Ich spüre wie jemand meinen Flügel streichelt und als ich mich zu diesem fremden drehe, ist es eine mir vertraute Frau, die ich Mutter nenne. Sie streichelt meinen Flügel und mein Haar.
      Setzt sich zu mir und ihr Schweif am Rücken glänzt im Licht.
      Ihr blaue Haut ist wunderschön im Licht der Sonne, einst sah sie ganz anders aus, doch sie veränderte sich. Heute bin ich ein Mann und wünsche mir den Frieden, doch wenn ich die Daeva sehe, glaube ich es sei nur ein Traum.
      Meine Berater wollen dies alles nicht mehr, und ich zweifel an mir selber. Doch wenn ich meinen Vater sehe und seinen Stolz in den Augen, dann weiß ich, das wir einen Weg finden müssen.
      Gerade wo ich zu meiner Mutter blicke, ist sie verschwunden, wie sie es immer tat und mein Vater wie ein Geist in den Schatten der Säulen es ihr gleich getan hat.
      So ist es jedes mal, sie kommen und schauen und verschwinden.
      Doch sie sind immer da gewesen, auch wenn ich es als Kind nie verstanden habe.

      Heute bin ich der Anführer der Reian und ich bin Stolz ihr Sohn zu sein.
    • Musik

      Stille, ewige Stille, nur der Wind ist leise zu hören, wenn er in den Blättern der Bäume raschelt.
      Eine Feld sich erstreckt, das grüne Gras wie ein Meer bis zum zum Horizont reicht.
      Felsen mit Moos zur Schattenseite gewandt, wie Felsen in einem Meer sich empor richten.
      Die Sonne ihre Gesicht verbirgt hinter Wolken, wie Schleier. Ist nur ihre Silhouette zu erahnen, wie die einer schönen Frau.

      In mitten des Feldes steht eine Frau im weißen Kleid. Eine Krone auf dem Kopf, ein rotes Tuch die Haare verbirgt. Laufen ihr Tränen von den Wangen.
      Sie weint leise ohne einen Ton. In ihren Armen vor ihre Brust gedrückt, hält sie einen Helm. Dessen weißer Schweif im Wind weht, wie ihr Kleid.
      Sie weint tränen wie Kristalle schön und doch voller Trauer.

      Der Helm war einst der ihres Sohnes, den sie Liebte wie es nur eine Mutter konnte. Doch er folgte dem Vater in den Krieg. Von dort kam er nie wieder zurück.
      So kommt sie nun an jedem gleichen Tag in einem Jahr, und hält den Helm genau an diesem Ort. Blickt nicht auf und blickt nicht ab.
      Legt nur Blumen nieder, jedes Jahr.
      Am Wald Rand verborgen in Schatten an einem Stamm, steht ihr geliebter Ehemann. Nur einen Flügel hat er noch. Der andere verloren in der Schlacht.
      Doch was ist ein Flügel zu einem Sohn. Den nun zwei Eltern betrauern.

      Krieg ist nie eine gute Sache, er bringt nur Leid und Trauer, auch wenn er eine Wende erzwingen Soll, sein Preis ist hoch.
      So wird diese Mutter ihren Sohn nie wieder sehen, denn als Daeva lebt man Ewig.
      Das grüne Gras einst war es Erde, und dort wo es nun Wächst ein Meer aus Blut, hat sich gestreckt. Aus ihm wuchs das Gras und in dem Halm ein Teil ihres Sohnes steckt.
      So streichelt sie das Gras jedes Jahr also würde sie es mit ihrem Sohn tun.

      Dann geht sie ohne ein Wort und schaut in den Himmel wo sie die Seite sieht, die ihr Kind ihr nahm. Die Asmodier, sie sind Schuld, doch wenn sie dies denkt, denkt sie an die Mutter des Kindes der Asmodier, welche nun steht da oben und weint um ihr Kind. So sind zwei Feinde verbunden, durch den tot ihrer beiden Kinder.
      So hassen sie einander und Trauern doch.
    • Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht wandre durch den Schnee, blicke nieder auf das Tal, der Wind weht kalt und schneidet die Haut.
      Wie Nadeln pickst es mich, am Feuer sitze ich des Nachts und friere doch. Wie erst mussten sie Leiden die Vorfahren vor vielen Jahren.
      Als sie in diese Dunkle Welt kamen. Wie schlimm mussten meine Brüder Leiden, die hier das karge Land bestellten.

      Welches Glück wir Elyos hegen, wird erst klar wenn wir Asmodier im Schnee jagen, dies ist ihr Land wo sie Leben.
      Dies ist der Ort wo ich nie Leben könnte.
      Dunkel ist, feucht und Nasse. Nein die Kälte ich ertrage sie nicht. Was für ein Versager ich bin.
      Wie ich nun es verstehen kann, wie rau die Landschaft ist, so Rau sind auch die Asmodier.
    • Musik
      Inspiriert durch : Link



      Manchmal, stehe ich auf dem Platz vor der dem Turm und blicke in die weiter Ferne.
      Nachts wenn alle Daeva ruhen, hört man sie singen, die schöne Lady Ariel, wie sie sing berührt unser aller Herzen.

      Doch meine Wunden im Herz können sie nicht heilen.
      Dann lege ich die Hand auf das Geländer auf, blicke zu den Soldaten, die steif wie Steine vor und neben mir stehen.
      Keiner wagt es zu sprechen, niemand wagt es zu atmen, als sei ich so besonders.
      Einst schuf mich Aion aus Äther und mit mir elf andere wie mich, dennoch war jeder einzigartig, jeder spiegelte einen Teil von Aion wieder.
      Ich der Herr der Illusion bin der Träumer, ich bin die Phantasie, die Aion hatte als er uns alle erschuf.

      Ich gehe spazieren, schleiche mich aus dem bewachten Gebiet, wie ein Gefängnis liegt es da.
      Um mich zu beschützen, doch brauche ich keinen Schutz.
      Wie könnte ich es wagen, sie zu verängstigen, meine Soldaten, meine Daeva.
      So schleiche ich durch den dichten Wald, die Stimme von Ariel immer im Ohr, wie sie singt das Lied immer und immer wieder.
      Wie es einst auch Lady Siel und Lady Justil taten und dieses Klagelied einer Mutter, einst dieses Lied verstummen lies.
      Hören es heute nur jene die sich noch erinnern an seine Melodie.

      Ich bleibe stehen, an einem Bach.
      Schaue in das klare Wasser und beobachte die Fische.
      Ich höre Schritte, blicke auf und sehe ihn, mein alter Freund Marchutan, wie alt er geworden ist in den Jahren, gezeichnet vom Krieg.
      Reicht er mir die Hand, die ich ergreife ohne scheu.
      Wenn wir einander uns ansehen und lachen über alte Zeiten, kommen auch Lady Triniel und Nezekan zu uns.
      Sogar der sture Zikel kommt aus der Dunkelheit.
      So sitzen wir zehn Gebieter des Nachts auf einem Felsen, den keiner kennt.
      Wir reden und lachen, wir wissen, wer wir einst waren und sehnen uns nach den alten Tagen.

      Doch nie wieder wird es Frieden geben.
      Denn unsere Kinder wollen nicht hören auf uns, das Klagelied der Triniel schallt uns in den Ohren, die weinende Mutter die wir alle einst so liebten, ist nicht mehr die, die sie einst war.
      So wie wir alle nun nicht mehr die spielenden Kinder sind, denn heute sind wir Erwachsen und Kindliches liegt uns fern.
      Heute kann ich diese Worte sagen denn heute bin ich kein Kind mehr, sondern ein Gebieter.

      Doch ihr Daeva auf Atreia, ich wünsche mir so sehr, das ihr erwacht und erkennt, das dieser Krieg uns nur Leid bringt.
      Zu viele sind schon gestorben. Beendet dieses Leid, ihr könnt es. Ich glaube an euch und das macht mich zum Narr unter meines gleichen.


      The post was edited 2 times, last by Sielia ().

    • Musik
      Inspiriert

      Einst in einem Wald, dunkel wie die Nacht, war in seinem Zentrum ein Teich, dessen Wasser glitzerte im Licht des Turmes der Ewigkeit.
      In seiner Mitte stand ein Mann und wusch das Blut von seinem Körper. Die Rüstung lag am Ufer, Beulen und Löcher, von Schwert und Lanzen Hieben.
      Hörte er ein Lied vom nahe gelegenen Bach, so ging er schauen woher es kam, die schöne Melodie.
      An einem Baum eine Menschen Frau saß, vor ihr ein Balaur. Sie streichelte sanft über die Schuppen des Drachen und summte das Lied.
      Der Mann legte sich, schnell einen Mantel an, zog sein Schwert und ging zu der Frau.
      Das Lied verstummte nur einen Moment dann summte sie weiter, als sei er nur ein Reh im Wald, er hob das Schwert und Sprach, " ich werde dich töten und den Drachen mit dir."
      Sie blickte zu ihm, lächelte wunderschön, dann hielt sie die Hand vor ihn und sprach, " nur zu wenn es dein Wunsch ist, so sei es. Doch sei dir bewusst, das die mein Kind ist und mein Gemahl nicht weit in der Ferne ruht."
      Der Fremde erhob den anderen Arm, brüllte das er keine Furcht habe, sie aber blieb ganz ruhig als wolle sie nur summen dieses Lied.

      Der Krieger schwang das Schwert, als er jedoch sah, wie schön sie doch war, konnte er es nicht, ließ fallen das Schwert, und weinte bitterlich, so eine Schande so eine Schmach.
      Sie stand auf, legte den Stab beiseite und und zog den fremden Mann an sich ran, dann flüsterte sie leise in sein Ohr, " mach seine Augen zu Kind Aion's und schlafe in ruhe und Frieden in meinen Amen."
      Der Mann tat dies ohne scheu, sie öffnete die Flügel wie schön sie waren, die Schmetterling Flügel aus Silber und Gold, fein wie Seide weich wie Daunenfedern.
      Mit jedem Schlag den sie taten, ertönte ein klingen einem Windspiel gleich.
      Schön war diese Melodie, war jene Harmonie und so fragte der Mann, wer sie sei. Diese schöne Elyos Frau mit dem Drachen als Gemahl und dem Drachen Kind.
      Sie flüsterte leise, das sie die Fregions Gemahlin sei und die Mutter dieses kleinen Drachen. Das dieses Kind geboren, wie ein Schatz gleich, im Meer der Liebe entstand.
      Der fremd Mann verstand die Worte nicht, war diese schöne Frau eine Balaur? Er wusste es nicht, doch eines wusste er mit Sicherheit, sie war so reinen Herzens wie der klare See im Zentrum dieses Waldes.

      Als er erwachte am kommenden Tag, die Sonne schon am Himmel stand, blickte er zu dem Baum wo sie war, nur ein Tuch aus blauer Seide blieb zurück und eine Schuppe, der Mann nahm die Schuppe und machte aus ihr ein Schild.
      Heute kennt jeder diesen Legendären Schild, denn er ist der Beschützer des Gebieters Netzekan.