Der ewige Krieg. [abgeschlossen]

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  • Der ewige Krieg. [abgeschlossen]

    Name : Der ewige Krieg
    Kategorie : Drama - Fan Art
    Autorin : Sielia
    Datum : 18.02.2014

    Einleitung
    Einst war Aion ein Planet, der seinen Bewohnern alles bot was sie brauchten.
    Der erste Stamm auf diesem grün blauen Planeten waren die Ruhn. Niemand weiß woher sie kamen.
    Doch sie waren ein Volk das die Sterne beobachtete und sehr hoch Entwickelt war.
    Eines Tages verschwanden sie von dem Planeten. Vielleicht leben aber ihre Kinder noch.
    Dies ist die Geschichte eines Krieges, der nie ein Ende fand.



    * * * * * * *


    KAPITEL 1 : Wie alles begann.
    Vor sehr langer Zeit lebte auf dem Planeten Atreia ein Volk, das einen Kaiser und eine Kaiserin hatte.
    Unter diesen beiden Herrschern waren viele, die ihren Willen folgten.
    Darunter die sieben Götter, deren Namen verschwommen sind.
    Eines Tages wurde unter den Ruhn ein Kind geboren, dessen Name die Welt Atreia für alle Zeiten verändern sollte.
    Zu jener Zeit hatte der Planet Atreia noch nicht seinen Namen.
    Dieses Ruhn Kind voller Licht und Liebe voller Freude und Leidenschaft für die Wissenschaft und Natur, nannte man AION.
    Es war kein Kind wie die anderen Kindern, es war etwas besonderes.
    Dieses Kind hatte an seiner Seite immer einen treuen Freund, dieser treue Freund war Atreia, ein Krieger von unvolstellbarer Güte und Schönheit. Dieser Krieger, dessen Schield heller Leuchtete als das Licht der Sonne, war jener der seinen Namen gab für die neue Welt.
    Die Ruhn, waren ein Volk der Forscher und erfanden neue Technologien, an ihrer Seite immer die Jotun, welche ihre treuen Diener waren. Sie waren es die die Welt Atreia zu einem Ort machten, wo alle Leben konnten in Frieden und Harmonie.
    Doch wie das Leben nun mal so ist, wenn man zu viel will, wird einem das schnell zur Last.
    Die einst dienten um das Leben allen zu verschönern, wurden zu den Feinden ihrer Herren.
    So erhoben sich die Hyperion, gegen ihre Schöpfer und vernichteten sie fast vollständig.
    Doch einer von ihnen war es, der mit Hilfe von Atreia und seinen treuen Kriegern eine Welt in der Welt erschuf.
    Mit Hilfe der Essenzen und des ID das alles und jeden umgab, wurden die Artefakte geboren, welche nun die Innere Welt beschützten.
    Aion nahm seine treuesten Diener und machte diese zu den Vätern und Müttern aller Kinder die er erschaffen hatte.
    Doch die Hyperion jagten die Ruhn bis weit über deren Landesgrenzen hinaus. Die Ruhn hatten keine Chance.
    Aion erschuf einen Superkrieger, den er den Namen Drakan gab. Diesem folgten viele.
    So war Aion zu Frieden, und dachte er könne nun in Ruhe sterben.
    Seine Kinder, die er aus der Essenz seines Volkes erschaffen hatte, sollten in Frieden im Inneren des Planeten leben.
    Niemals wissend, das es ihn oder die Ruhn gab.
    Die Götter, die auch die Krieger genannt wurden, bekamen jedoch Wind von den Geheimnis des Aion.
    Sie wollten das dieser sie und das Volk der Ruhn auch dort hin bringen würde.
    Unter dem Einsatz seines Lebens beschützt Atreia den Zugang und verschloss die Tore für alle Zeit.
    Aion war in seiner eigenen Welt eingeschlossen, nicht wissend was auf der Planeten Oberseite passierte.
    So wurde Aion zum Gott, seiner Schöpfungen und um seinen Freund zu ehren, nannte er diese Welt Atreia.
    Doch seine Diener, die er einst erschaffen hatte, das sie an seiner stelle auf die Kinder aufpassen sollten.
    Erhoben sich gegen ihn, wie einst die Hyperion gegen sein Volk.

    Die Drakan, die nun die Balaur waren. Da sie sich weiter Entwickelt hatten, und aufgestiegen waren glaubten sie nicht mehr an die Worte, ihres Vaters und wollten dessen Macht und als Könige Herrschen.
    Doch Aion, wusste er konnte sie alleine nicht stoppen. So nahm er aus dem Turm der Ewigkeit, Essenz und mischte diese mit der seinen. Dieses gab er zwölf auserwählten Frauen zu trinken. Doch die Frauen, weigerten sich. Sie wollten nicht die Mütter solcher Monster werden. So pflanzte Aion die Saat in die ihm treuest ergeben Frauen ein.
    So wurden die Gebieter geboren. Jedem Kind gab Aion einen Namen, welche einst die Götter seiner Welt trugen.
    Er gab ihnen seine Macht, sein Wissen seine Essenz und gab sein Leben auf, damit der Turm für alle Zeiten mit seiner Energie des Lebens diese Welt in der Welt beschützen möge.
    Bevor er jedoch eins wurde mit dem Turm, gab er jedem seiner zwölf Kinder eine Armee an dessen Seite.
    Wesen die kein Unrecht kannten, frei waren von jeglichem Gefühl, weder Liebe kannten noch Hass.
    Diese nannte er Daeva und mit seinen letzten Worten sprach er zu der schönsten Frau alle Zeiten.
    Lady Siel die mit ihrer Schönheit ganze Armeen in die Knie zwang, das alles was nun kommen würde, sein Will sei.
    Egal was passieren würde, sie würde als einzige es wissen, sie sollte sich an dem Tage an dem die Welt sich verändert verstecken.
    Doch Lady Siel die dem sterbenden die Hand hielt weigerte sich. Israphel, der dies hörte, schwor, das er diese Welt und die Frau die er heimlich Liebte beschützen würde, koste es was es wolle.
    Der tot des Gottes Aion wurde verschwiegen vor der Welt und so begann die Geschichte, wie wir sie heute kennen.
    Denn Lady Siel selber war es, die allen Daeva und Menschen die Lüge des Aion erzählte.
    Nie sprach einer der Gebieter über die Ruhn. Nie wurde darüber gesprochen, welche Sünden die Gebieter in der Zeit beginnen als Aion noch unter ihnen weilte. Nie wurde ein Wort verloren über die Geschehnisse, der Welt vor Atreia.

    Es wurde kein Wort verloren über Israphel 's Verrat oder das verbotene Kind von Triniel und Netzekan.
    Es wurde verschwiegen, das Zikel Triniel ebenfalls liebte und begehrte und das die Tatsache das sie ein Kind mit Nezekan zeugte.
    Diesen trotzköpfigen Gebieter, fast in den Wahnsinn trieben.

    Die Menschen und die Daeva, lebten all die tausend Jahren in den Gedanken, das ihre Welt so war, wie sie war.
    Das die Balaur die Monster waren.

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  • Kapitel 2 : Der Turm der Ewigkeit

    Lady Siel und Lord Israphel als Turmwächter, standen Aion immer am nächsten, vielleicht waren sie seine beiden liebsten Kinder.
    Was auch immer der Grund war, nach dem eintausend Jahre vergangen waren, und Israphel mit keiner seiner Heldentaten das Herz der Lady Siel erwärmen konnte für sich.
    Kam er auf die Idee, das es Zeit werden würde, die Balaur alle mit ein mal zu vernichten. Dies war nur möglich wenn er die Balaur zum Turm brachte, denn Aion hatte als er die Balaur erschaffen hatte, diesen etwas mit gegeben.
    Damit diese niemals seine Welt zerstören konnten, so wie einst die Hyperion die seine.
    Balaur können keinen ID vertragen. Der Turm, der von den Artefakten beschützt wird, die das Kraftfeld erschaffen, was sie Balaur vor der ID Strahlung beschützten solle. Wenn er diese alle zu dem Turm bringen würde, dann würden sie alle sterben.
    Damit er sein Ziel erreichen konnte brauchte er jedoch verbündete.
    So ging er zu dem Balaur Gebieter von dem er wusste, dieser hegte einen persönlichen Groll, gegenüber seines Gleichen.
    Versprach diesem das er seine Rache bekommen würde und somit alleiniger Lord über die Balaur werden würde.
    Der Balaur Gebieter ging auf diesen Handeln ein.
    Doch als Israphel versuchte die anderen Gebieter davon zu überzeugen, Frieden zu erreichen. Wollten diese nicht.
    Lady Siel die bereits wusste, was Israphel plante hüllte sich in schweigen, sie weinte, bitterliche tränen, denn hätte Israphel die Unterhaltung damals nicht belauscht, wüsste er das alles nicht und nun musste sie still schweigend zu sehen.
    Sie wusste das der Turm der tot der Balaur war, Aion selber hatte es nie über das Herz gebracht seine Kinder zu töten.

    So hatte er das Kraftfeld nie her runter gefahren. Doch nun versuchte Israphel genau das zu erreichen.
    Er scheute nicht einmal die in ihn verliebte Lady Ariel für seine Zwecke zu missbrauchen.
    Ariel, die Israphel liebte, wie keine andere tat alles was dieser wollte.
    So überzeugte sie ihren Bruder Azphel davon, das dieser dem zustimmen solle. Azphel tat was seine Schwester wollte, er überzeugt darauf hin den nächsten Gebieter und so willigten am Ende alle ein.

    Wie es Israphel geplant hatte, trafen sich die Gebieter am Turm Lady Siel und Israphel empfingen die Balaur am Fuße des Turmes, flogen mit ihnen hinauf zum Zentrum des Turmes, wo die Stadt der Daeva lag. Hier verhandelten sie am Tisch im Zentrum der Götterfestung, wo einst Aion selber stand.
    Israphel wusste, das die Strahlung des Turmes die Balaur bald vernichten würde.

    Fortsetzung Folgt :
  • So wartete er das die Balaur bald zu Grunde gingen, und wie er es sich erhofft hatte, klagten bald viele Balaur Abgesandte über Beschwerden. Lord fiedra viel zu Boden und jeder dachte er sei von einem Deave ermordet worden.
    Mann klagte gleich Lord Zikel an, da seine Abneigung gegen über den Balaur und diesem Krieg jedermann bekannt war.

    So wurde Fregion, der oberste Gebieter der Balaur schnell Misstrauisch, und erkannte das Spiel was man mit den Daeva spielte.
    Er griff die Daeva und die Gebieter an. Doch ohne das Schutzschild und die Kraft der Artfekte, ware der Turm den Angriffen nicht gewachsen und in einer Explosion wurde die Göttliche Insel in seinem Zentrum zerstört. Mit ihm wurden die Artefakte auseinander gerissen und erst im letzten Moment, konnte Lady Siel diese wieder Aktivieren. Doch das letzte Artefakt war so schwer beschädigt,
    das sie es nicht mehr in Betreib nehmen konnte.
    Da wo einst der ID Kern des Artefakt war, war nur noch ein Loch. Lady Siel opferte ihren Körper um den Kern zu ersetzten.
    Israphel der dies sah, begriff was er für einen Fehler gemacht hatte.
    Er wollte ihr Folgen, doch seine Angst übermannte ihn. Er sprang in seiner Furcht in die Tiefe des Raumes und jeder glaubte, er sei mit Lady Siel gestorben.

    Die Daeva beklagten den tot ihrer beiden Gebieter. Von diesem Tage an, waren die Balaur verschwunden, man glaubte sie seien alle in dem Turm vernichtet worden.
    Doch Fregion konnte seine Truppen durch die Risse auf die Planeten Oberfläche retten.
    Seid diesem tragischen Tag, trauern die Daeva um ihre beiden Gebieter und ihre gefallenen Kameraden.
    Doch erst als der Staub der Zerstörung sich legte, begriffen die Daeva, zu welchem Preis sie die Balaur los geworden waren.
    Die Balaur waren verschwunden, mit ihnen fünf der Gebieter und ein großer Teil ihrer Daeva Brüder und Schwestern.

    Man errichtete Tempel auf den Trümmern wo man die Gefallenen beweinte und die ersten Jahre dachte man noch oft an sie.
    Doch mit den Jahren wurde es immer weniger.
    Bis man alles vergessen hatte, was einst war.
  • Die Jahrhunderte wanderten auf der Uhr, die Menschen lebten ihr Leben sie wurden geboren und sie starben.
    Seid damals wurde kein Wort mehr gesprochen und die die Daeva wurden zu einer Klasse die sich wie Götter über die Menschen stellte.
    So wie einst die Balaur die Menschen als Wesen zweiter Klasse sahen, so sahen auch die Daeva die Menschen nun als Wesen, ihnen nicht gleich gestellt. Am meisten wurde dies auf der Sonnen verwöhnten Seite des Planeten nun klar.

    Die Elyos wie sie sich nun nannten, wurde Arrogant und selbst verliebt. Sie scheuten sich nicht ihren Reichtum zu zeigen.
    Doch den einfachen Menschen blieb dieser Luxus verwehrt.
    So vergingen weitere Jahre und mit einmal tauchen diese Risse auf, niemand kannte sie, selbst die Daeva wussten nicht mehr, was es mit diesen Rissen auf sich hatte.
    Doch eines war allen klar. Wer dort hinein ging kam nie wieder.
    Wohin die Daeva Expeditionen verschwanden weiß niemand.
    Man munkelt sie wurden auf die Planeten Oberseite gebracht.
    Die Risse öffneten sich und verschwanden genau so schnell.
    Doch dann, fand man Portale welche bis zu diesem Tage geschlafen hatte. Diese Portale brachten einen zu der alten Götter Festung und dem Zentrum des Turmes.
    Man gab diesem Ort nun den Namen Abyss und an diesem Ort trafen die Elyos erneut auf die Balaur.
    Waren es überlebende von damals? Die dort ausgeharrt hatten?
    Man weiß es nicht, die Kriege begannen erneut und der Frieden schien wieder in Gefahr zu sein.

    Auf Elysea öffneten sich weiter Risse und sie verschwanden wieder. Manche waren blau andere rote, niemand wusste was sie zu bedeuten hatten.
    Deltras der Brigade General der Sturm Legion, einer der Mächtigsten Legionen und wohl auch berühmtesten aus alten Tagen.
    Waren die ersten die als Legion durch diese Risse gingen.

    Deltras kam an einen Ort der Ewigen Dunkelheit, man konnte die Hand vor Augen nicht sehen.
    Jedes Kind in Atreia, das braf zur Schule geht, kennt die Geschichte von Deltras und seiner Legion.
    Sei es ein Asmodier Kind oder ein Elyos Kind. Nur wie sie erzählt wird, da unterscheiden sie sich.

    Niemand weiß wirklich was damals geschah, doch an diesem Tage erklärten die Elyos den Asmodier den Krieg.
    Einst waren sie beide ein Volk, waren Brüder und Schwestern, waren Familien.
    Doch nun waren sie Feinde.

    Manche Daeva wollten den Frieden, doch verstummte ihr Bitten in dem Donnern der Kriegs besessenen.
    Die Arroganz und die Verbittertheit, machten beide Seiten blind.
    Deltras der seid jenem Tage verschwunden ist, und Zikel, sind wohl die einzigen beiden die wirklich wissen was damals geschehen ist.

    Der ganz Krieg ist eine Riesige Lüge. Doch jeder der es wagte das laut auszusprechen, wurde zum schweigen gebracht.
    Munin ein junger Asmodier, kannte die Wahrheit er versuchte die seinen zu bündeln doch er wurde verraten.
    Nun ist er als Krätzer in die Verbannung geschickt worden.
    Pernos der alte Mann in Poeta ist ein alter Freund von Munin, kämpften sie doch einst Seite an Seite gegen die Balaur.
    Doch auch er hüllt sich in schweigen, denn auch er weiß was denen passiert, die zu viel reden.

    So geht dieser Krieg weiter und niemand fragt mehr warum es Krieg gibt. Niemand will es wissen.
    Jeder ist nur noch darauf bedacht, die Feinde zu vernichten.
    Die wo wissen, das alles ist eine Lüge, verbergen sich im Untergrund und warten auf den Tag. An dem sie Recht haben werden.
  • Kapitel 3 : Die Sage des Helden

    So verläuft die Zeit, wie der Sand in der Uhr des Schicksals, welche in dem Turm einst stand.
    Heute vergessen liegt im Sand der Wüste.

    Wird in einem der alten Bücher, die verboten sind und nicht gelesen werden dürfen, die Wahrheit verkündet in eine Prophezeiung.
    Wo steht geschrieben, das sich zwölf Lichter erheben und zwei erschlichen, eine Zeit wird nicht geschehen, doch dann werden die verbliebenen Zahn Licht aufleuchten, sich der Welt erneut Zeigen und dann erlöschen, aus ihrem Licht wird ein neues Geboren.
    Welches die Welt Atreia verändern wird für alle Zeit.

    Dieses Licht, ist der Held von Atreia und dieser wird die Welt wieder vereinen.

    Doch bist heute ruht der Held und niemand weiß wo jener ist. Doch zwei Lichter sind aufgestiegen, ein schwarzes und ein weißen.
    Das eine ein Kind Aions geboren als Daeva Lebte es tausende Jahre unter der Hand der Lady Ariel.
    War der Brigade General einer Legion die direkt unter Ariel stand. Bis dieses Licht verraten wurde und zum schweigen gebracht wurde.
    Nun ist es zurück, heller und schöner als jemals zu vor.

    Im gegenüber steht ein Licht, das aus den Wurzeln der Erde als Mensch geboren wurde, und das Leid und Elend kennt.
    Das Demut kennt, diese beiden sich gegenüber stehenden Lichter.
    Sind der Schlüssel der Welt. Sie sind es die Entscheiden werden was mit Atreia passiert.
    Doch vor ihnen liegen noch viele Abenteuer die sie noch überwinden müssen.
    Dies ist ihr Kampf, dies ist ihr Leben und Aion selber ist ihr Herz. Doch wann werden es die beiden Lichter erkennen und eins werden.
    Das wissen nicht ein mal die Propheten.


    In diesen Chaos aus Zeit und Raum, aus den Tropfen des Blutes der gefallenen endsteht eine neue Rasse von Daeva.
    Die mächtiger sein werden als ihre vorfahren es jemals sein konnten.
    Mischlinge werden die neue Armeen anführen und die Waffen werden sich Kreuzen.

    Denn unter dem sichtbaren verbergen sich jene die Kinder sind geboren aus den Schatten des Krieges.
    Kinder, die von Daeva und Balaur sind, Kinder die von Reian und Daeva sind, Kinder von Balaur und Reian.
    Sie alle sind da, auch die Kinder von Asmodier und Elyos. Denn dort wo Krieg und Hasse ist, dort ist auch immer die Knospe der Liebe.
    So wie sich die einst Liebenden Gebieter nun wieder einander gegenüber stehen und als zusammen halt ihr Kind haben, das sie mehr lieben als ihr eigenes Leben.
    Kahrun das Kind eines Asmodier Gebieter und eine Elyos Gebieter.
    Kahrun der Anführer der Reian, der so viel Macht hat, das selbst die Balaur ihn mit Respekt behandeln.

    Der Krieg wendet sich erneut in eine Richtung, wieder wird der Kampf eine Epoche beschreiten in diesem ewigen Krieg.
    In dem es kein Ende zu geben scheint.
    Doch wie wird sich dieser ewige Krieg ausbreiten, wenn die Welt weiter zerbricht.
    Welches Spiel wird in diesen Wirren gespielt.
    Nun wo Beritras erschienen ist, der Balaur, der einst mit Israphel den Frieden beschloss um, an die Spitze zu kommen,
    um Fregion zu stürzen? Wollte dieser Lord wirklich nur Rache an einem anderen Balaur? Was für Intrigen spinnt dieser Lord.

    Beritras ist ein Balaur der Zukunft, der die Technik der Ruhn erforscht und mit dieser Technik nun die Daeva angreift.
    Er benutzt sogar die Helden selber, um an die einst mächtigsten Waffen der Ruhn zu kommen.
    Der Hyperion.
    Schlimmer noch, er findet die Werkstadt in der diese Kampfroboter gebaut wurden. Doch er kann ihre Technik nicht nutzen.
    So benutzt er die eigene Technik und erschafft seine eigenen Monster.

    Doch werden sich seine Kreaturen nicht auch, wie einst Hyperion, gegen ihn wenden?
    Was plant dieser Größenwahn geplagte Balaur wirklich.
    Welches Spiel spielt er mit den Gebietern, das er das Kind der beiden Liebenden für seine Zwecke missbraucht.

    Wir werden es wohl bald erfahren.
  • Kapitel 4 : Der neugeborene Sohn.

    In all diesen wirren des ewigen Krieges, wird unter den Reian ein Kind geboren.
    Die Mutter welche das Kind zur Welt bringt, ist eine schöne Daeva Frau, es wird in den Fluren geflüstert, das der Vater ein Balaur sei.
    Doch Nezekan erhebt die Stimme, das niemand ein Wort über solche Dinge verlauten lassen solle.
    Denn eines wissen die Gebieter, das die Balaur Königinen haben, welche die Eier legen und das nur bestimmte Männliche Balaur
    Kinder zeugen dürfen. Doch dies ist schon lange her und Padmarasha und ihre Schwester, sind schon lange tot.
    Doch wer die anderen Königinen waren, weiß wohl nur Fregion selber.
    Denn als die Daeva einst über Inggison und Gelkmaros kamen, brachte man alle Königinen in Sicherheit.
    Die Bruthöhlen lies man zurück. Wo heute nur noch Knochen an diese erinnern waren einst die Hebammen mit den Kindern der Balaur beschäftigt.

    Doch dieses neu geborene Kind, war anders als andere Kinder. Das war auch Nezekan schnell klar.
    Er ging zu der Mutter die ihr Kind an ihren Körper drückte, bis es schrie.
    Nahm das neu geborene in seine Arme, wie einst sein eigenes.
    Blickte in das Gesicht des Kindes und sah die Spuren. Die Mutter versuchte ihr Kind den Lord wegzunehmen, doch wurde sie von den Reian Frauen festgehalten.

    " Gebt mir mein Kind zurück!"
    " Ich werde diesem Kind eine Chance geben aufzuwachsen und ein Held zu werden."
    " Lass mein Kind in Ruhe, gebt mir meinen Sohn zurück!"
    " Auch wenn ich euer Leid verstehe, kann ich es nicht. Ihr habt ein Kind zur Welt gebracht, das nicht ein mal Leben dürfte."
    " Lasst den Vater nicht Grund sein, mein Kind dafür zu Strafen!"
    " Ihr habt auf die Lügen des Balaur gehört, ihr habt euch ihm hingegeben."
    " Er hatte das erscheinen eines Daeva, wie sollte ich es erkennen?"
    " Wollt ihr sagen, er kam zu euch als Daeva?"
    " Ja er öffnete seine Flügel wie es ein Daeva tut, sie waren wie die meinen."
    " Dann ist dieses Kind aus Liebe entstanden!"
    " Natürlich!"

    Nezekan hielt inne, sein Herz schlug bis zum Hals, er tröstete das Kind wie er es einst mit Kahrun tat.
    Wissend, das die Frau die Wahrheit sprach.
    Doch er konnte ihr das Kind nicht geben und hob die Hand, mit einer Tränen in den Augen, verschwand er im Licht.
    Die Frau brüllte und Schrie.
    Nezekan landete auf einem Berg, neben ihm erschien Triniel.

    " Wie konntest du einer Mutter das Kind entreißen?"
    " Ich musste es tun, denn dieses Kind ist das seine."
    " Gibt es keinen zweifel daran?"
    " Nein, sein Plan ist so verdorben, das ich es nicht glauben will."

    Doch Nezekan hatte er erkannt, Beritras der wusste, das er niemals die Ruhn Technik nutzen konnte, weil er ein Balaur war.
    Missbrauchte jene Nachkommen, die das Blut der Ruhn in sich trugen.
    Als er jedoch es nicht schaffte, verfolgte er eine andere Strategie.
    Er versuchte die Frauen die jenes Blut in sich trugen, zu den seinen zu machen.
    Doch konnten die Gebieter es immer verhindern.
    Dieses mal war er ihnen jedoch zu vor gekommen.

    Diese Frau hatte ein Kind zur Welt gebracht, welches das Blut der Run in sich trug und das Blut der Balaur.
    Damit war es Imun gegen die Strahlung.

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  • Nezekan und Triniel wussten um die Gefahr, doch ein Kind für die Sünden der Eltern oder des Vaters zu bestrafen, das sollte niemals passieren. Doch die beiden wussten, das dieses Kind eine Gefahr war und sie musste es vor seinem Vater verstecken und verbergen.
    Kahrun ihr einziges Kind hatten sie einst auch vor Aion versteckt.
    Diesmal aber, wollten es die beiden besser machen.
    Sie gaben ihrem Sohn das Kind und Kahrun, der sich von seinen Wunden erholte, nahm den kleinen Jungen auf seinen Arm.
    Das Neugeborene lachte als es Kahrun ins Gesicht sah.

    " Vater, warum gibst du mir dieses Kind?"
    " Ich möchte, das du jedem sagst es sei deines."
    " Vater ich bin ein Mann und ich bin nicht Verheiratet und ich bin noch viel zu Jung für ein Kind."
    " Du bist ein Anführer, du bist ein Mann der seinem Vater in nichts nach steht, also wirst du es schaffen."

    Triniel erhob die Stimme, " Nimm dir eine Daeva Frau eine Elyos oder eine Asmodier, und heirate sie."

    " Eine politische Hochzeit?"
    " Es muss sein und das Opder das du bringst ist zum wohle aller."

    So trat Kahrun vor die Reian und die Daeva in welche ihm zu jubelten.
    Hinter ihm in einem Schleier verboren stand eine Frau.
    Kahrun hielt das Kind in seinen Armen, wissend das seine Eltern im Schatten der Säulen ihn zu sahen.
    Er rief allen zu, " das es jeder hören möge auf Atreia, ich bin Vater geworden."

    Man feierte dies mit großen Festen, und als die Frau die Kahrun ausgewählt hatte am Abend zu ihm kam.
    War er es, der sie ansprach.
    " Es tut mir Leid, das ich dich für so eine Aufgabe missbrauche."
    " Es ist nicht deine Schuld Kahrun, wir beide wissen das es das Beste für unsere Völker ist."
    " Doch was für ein Hinterhältiges Spiel es ist."

    Kahrun setzte sich auf einen Stuhl und legte die Stirn seines Kopfes auf die gefalteten Händen. Die Ellenbogen auf die Oberschänken gestemmt.

    " Ich bin immer alleine gewesen, mein ganzes Leben lang, nur mein Spielplatz und die Wachen die ich von drinnen sehen konnte."
    " Das ist lange her Kahrun, du bist nun ein Mann."

    Die Bücher Berichten viel doch sie erzählen nicht alles. Denn auch ein Kahrun war einmal ein hilfloses Baby.
    Die Frau an seiner Seite war niemand anderes als die Daeva, die einst einer Legion angehörte, die nur eine Aufgabe hatte.
    Das verborgene Kind zu beschützen.
    Sie selber war damals eine der Zenturio und unterstand einem mächtigen Brigadegeneral.
    Diese Daeva Legion bestand aus Elyos und Asmodier und war eine Legion von der niemand etwas wusste außer Triniel und Nezekan.
    Doch was damals wirklich alles geschah, das weiß wohl niemand mehr.
    Kahrun hatte nun dieses Kind und die Daeva an seiner Seite, war selber das Kind eines Elyos und einer Asmodier.

    Die Lüge die Kahrun aufrecht erhalten musste, machte ihm Gesundheitlich zu schaffen.
    Denn nie hatte er gelernt mit so etwas umzugehen.
    Doch als er im Garten seines Hauses saß und die Sonne sein Gesicht wärmte.
    Sah er seinen Sohn das erste mal laufen, wie ein Hebel der sich umlegt, wurde auch das Herz des so Kalten Mannes umgelegt.
    Er lief zu dem kleinen Jungen und nahm ihn in seine Arme, wie ein stolzer Vater drückte er sein Kind an sich und hielt es fest.
    Von da an, war er für seinen Sohn ein Vater.
  • Es vergingen einige Jahre und aus dem kleinen Kind wurde ein Mann.
    Da Kahrun auf Grund seiner Eltern nicht alterte. War er immer an der Seite seines Sohnes.
    Auch wenn dieses Kind nicht das seine war, so liebte er es wie dieses.

    Er hatte dem Jungen den Namen Jasar gegeben, was in der Sprache der Reian so viel wie Feder bedeutete.
    So wurde Jasar mit den Tugenden eines Reian erzogen.
    Kahrun achtete mit Strenge darauf, das sein Sohn in allen Künsten unterrichtet wurde.
    So war es nicht verwunderlich das Jasar bald schon Meister aller Waffen war.
    Er war sehr gebildet und hatte einen guten Charakter.
    Doch eines konnte Kahrun nicht verleugnen, das dieser jungen ein halber Daeva war und ein halber Drache.
    So war es kein Wunder, das die Dienstmädchen in den Gängen des Hauses tuschelten.
    Das des Nachts, der junge Prinz sich in sein Zimmer ein schlissen würde.
    Das man jeden Morgen ein verwüstetes Zimmer vorfinden würde.
    Eine der Hausdamen, berichtete sogar, das der junge Herr Feuerlegen würde.

    Kahrun wusste um die Probleme seines Sohnes, er wusste das er ihm eines Tage sagen müsse, was mit ihm nicht stimmen würde.
    Doch das Leben spielt oft anders als man es will und so kam es das in einer Vollmondnacht am Himmel ein Wesen zu sehen war.
    Was man besser nicht hätte sehen sollen.
    Die Bewohner glaubten, das die Balaur sie angreifen würden und ranten in Panik aus der Stadt.
    Der Drache verschwand im Wald wo er sich auf das Gras legte und wartete, das die Sonne aufgehen würde.
    Als aus dem Unterholz Kahrun kam und vor dem weißen Drachen stand.

    "Du hast mir einen großen Schreck eingejagt. Du hättest mir sagen sollen, das du raus gehst."

    Sagt Kahrun während er sich auf einen der Steine setzt. Sein blick ist nicht überrascht oder böse.
    Der weiße Drache drückt seine Schnauze an den Rücken und der warme Atem aus den Nüstern umhüllt den Körper Kahruns.

    " Vater ?"
    " Ja?"
    " Warum hast du mir das nicht gesagt?"
    " Das du des Nachts zu einem Drachen wirst?"
    " Das meine ich nicht, sondern das du nicht mein echter Vater bist."
    " Wie kommst du denn aus so etwas?"

    Sorge steigt auf, und Kahrun ahnt, was nun folgen wird.

    " Deine Mutter war eine Daeva, sie war eine sehr schöne Frau."
    " Warum war, ist sie gestorben?"
    " Nach dem man dich ihr weggenommen hatte, wurde sie hingerichtet."
    " Warum?"
    " Weil sie eine Verräterin war, so lautete die Anklage."
    " Aber sie war doch deine Frau?"
    " Nein, ich habe sie nie kennen gelernt."
    " Woher weißt du es dann?"

    Kahrun streichelte über den Kopf seines Kindes, diese schönen Augen, sie waren so gütig.
    Auch wenn ein Zahn schon so groß war wie sein Kopf, so war dieser Drache am Ende doch sein Sohn.
    Denn er nun ganze zwanzig Jahre aufgezogen hatte.
    Kahrun schaute in den Morgen Himmel und flüsterte leise.

    " Du bist das Kind einer Daeva, die sich mit einem Balaur eingelassen hat."
    " Bist du nicht der Sohn der beiden Gebieter?"
    " Ja, bin ich."
    " War einer meiner Großeltern ein Balaur?"
    " Dein .... dein...."
    " Mein was ?"
    " Dein Vater war ein Balaur, und mein Vater nahm dich deiner Mutter weg um dich zu beschützen."
    " Warum?"
    " Weil du ein Drache bist!"

    Jasar, blickte auf und wusste, was ihm Kahrun damit sagen wollte.
    Er drückte seinen Kopf weiter an den Rücken seines Vaters, er roch an ihm und schnaupte in die Federn des einen Flügel seines Vaters. Wissend, das er nicht der Sohn war, weinte er leise das niemand das grollen hören konnte.
  • Kahrun streichelte weiter über die Schuppen, des Drachen, er blickte zu den Türmen seiner Stadt.
    Er dachte an die Zeit als er ein Kind war. Wo er Nachts nicht schlafen konnte, wo er alleine war, und niemand in tröstete.
    Alpträume, hat jedes Kind doch schrecklich ist es, wenn niemand dich dann in den Arm nimmt.
    So stand Kahrun auf, drehte sich zu dem weißen Drachen und drückte dessen Kopf an seinen Körper.

    "Egal was auch kommen wird, du bist mein Sohn!"

    Jasar schloss seine großen Augen und sein Herz schlug laut und kräftig.
    Als eine Gruppe von Daeva aus dem Unterholz kamen, sahen sie Kahrun wie dieser einen jungen Mann umarmte.
    Dessen lange weiße Haare in dem aufkommenden Wind tanzten.

    Die Daeva waren junge heranwachsende, genau wie Jasar es war. So schickte Kahrun seinen Sohn mit diesen los.
    Das er neue Freunde finden würde.
    Denn eines wollte Kahrun auf keinen Fall, das sein Sohn jemals so Leidet wie er es gemusst hatte.

    Jasar befreundete sich schnell mit den Daeva. Jeden Tag gingen sie nun in Sarpan durch die Wälder und über die weiten Felder.
    Sie saßen auf den Bäumen und pflückten die Früchte.
    Sie spielten den Bewohnern streiche und sie lachten, herzhaft über die Missgeschicke ihrer Kameraden.
    Doch manchmal verschwand Jasar spurlos für Tage und dann warteten seine Freunde auf ihn.
    Diese Daeva Gruppe war anders als die anderen. Sie waren in der Zeit geboren worden in der Kahruns vertrag Gültigkeit hatte.
    So das sie in Frieden in Sarpan aufgewachsen waren und mit dem Krieg der Erwachsenen nicht viel anfangen konnten.
    Sie waren Elyos, Reian und Asmodier gemischt, sie waren Mischlinge und auch Reinrassige.
    Alles was sie machten, machten sie als Gruppe und keiner war alleine.
    Es war ihre Gemeinschaft, die sie stark machte.
    Eines Tages, saßen sie wieder einmal an einem Bach und fischten, so wie sie es immer machten.
    Die Mädchen saßen am Feuer und kochten Früchte und die beiden ältesten Jungs grillten.
    Es roch in der ganzen Gegend nach frischem gebratenen Essen.

    Gerade als sie den letzten Fisch auf das Feuer legte, kam aus dem Wald ein Balaur Krieger.
    Alle sprangen auf, Jasar stellte sich schützend vor seine Freunde.
    Hinter dem Balaur kamen noch weitere Balaur.
    Jasar wusste, das es zum Kampf kommen würde.
    Dann würden sie alle sterben.
    Er brüllte aus vollem Hals, "LAUFT!"
    Keiner der Freund ging auch nur einen Schritt zurück.
    Es kam was kommen musste, und das klingen der Waffen, war weit zuhören.
    Kahrun schreckte auf, er wusste das etwas schreckliches geschehen würde.
    Er rannte an seinen Soldaten vorbei in den ersten Hof. Am Brunnen blickte er in den Himmel.
    Er packte sich die Zügel eines Pagati, der Reiter konnte gerade noch zur Seite springen.
    Da galoppierte Kahrun schon los.
    Als er an die Stelle kam, war es schon zu spät.
    Die Daeva Gruppe stand geschützt unter dem großen weißen Schuppigen Bauch ihres Freundes.
    Die Balaur waren noch da.
    Kahrun sprang vom Drachen ab und rannte zu der Gruppe.
    Jasar knurrte die Balaur an und senkte den Kopf so sein großes goldenes Balaur Auge sie spiegelte.
    Die Balaur blickten zu dem weißen Drachen und verbeugten sich.

    "Balfar re log me ta bre"
    Sprach ihr Anführer und legte seine Waffe nieder.
    Jasar verstand kein Wort und Kahrun, blieb wie eine Statur stehen.
    Dann sprach er, " Belar it da done kai?"

    Der Balaur Anführer erwiderte die Frage, "ja ike schaloga grim"
    Kahrun schaute auf seinen Sohn und hielt die ausgestreckte Handfläche vor seinen Sohn.
    Dieser verwandelte sich zurück und die weißen Schwingen eines Drachen blieben Sichtbar.
    Diesmal würden die Schwingen nicht mehr verschwinden.
    Die goldenen Augen leuchten und die Haut des Jungen schimmert.

    Die Freunde stehen hinter ihrem Freund, und wissen nicht was sie tun sollen.
    Die Balaur gehen ihrer Wege und keiner spricht ein Wort.
    Auf dem Heimweg, fragt Jasar seine Freunde, ob sie ihn nun hassen?

    Der älteste der Gruppe, ein großer Asmodier mit langen weißen Haaren, drückt sich an Jasar und lacht laut los.
    Eines der Mädchen nimmt Jasars Hand und summt ein Lied.
    Niemand ist böse, niemand ist sauer. Alles sind Freunde es ist ihnen egal, wer Jasar ist.

    Am Abend als Jasar auf seinem Bett sitzt und seine Handflächen anschaut, bemerkt er nicht wie Triniel in das Zimmer kommt.
    Sie setzt sich neben den Jungen und streichelt dessen Kopf.

    " Weißt du wer meine echten Eltern waren?"
    " Ja, ich weiß es."
    " Sagst du es mir?"
    " Wenn ich das tue wirst du dich selber hassen."
    " Bitte sag es mir."
    " Deine Mutter war, Arisiel, sie war eine Daeva des Kaisinel. Sie wurde bei der Zerstörung des Turmes auf die dunkle Seite des Planeten geschleudert. Von ihr hast du deine weiße Haut und die schönen weißen Haare."

    " Wer war mein Vater?"
    " Beritras, der schwarze Drache in Katalam"
    " Also wie ich es mir dachte."
    " Warum?"
    " Die Balaur heute, das waren die von Beritras, ich habe ihre Rüstung erkannt."


    Triniel steht auf, geht ein paar Schritte und legt auf den Tisch am offenen Fenster einen Brief.
    " Den hat deine Mutter dir hinterlassen, bevor sie hingerichtet wurde."

    Triniel verschwindet und Jasar blickt auf den Brief. Er steht auf und geht zu dem Tisch, öffnet den Brief und tränen laufen ihm über die Wangen.

    " Mein lieber Sohn,
    wenn du diese Zeilen ließt werde ich nicht mehr sein und du bist nun ein Erwachsener Mann, nein eigentlich bist du ja ein Drache.
    Ich hoffe, das du gut aufgewachsen bist, ich wünsche es mir von Herzen. Eines muss ich dir sagen, ich habe deinen Vater geliebt.
    Ich wusste, das der junge Daeva nicht das ist, was er von sich gab.
    Ich möchte dir in diesem Brief so gerne schreiben, wie gut dein Vater zu mir war. du bist aus tiefster Liebe entstanden.
    Nicht aus Intrigen oder Verrat, du wurdest in einer Mondnacht gezeugt und niemand hat mir jemals Schmerz zugefügt.
    Bitte hasse deinen Vater nicht, er ist am Ende auch nur ein Mann.
    Bevor ich nun aufstehe und zu der Hinrichtung gehe, will ich dir den Namen sagen, den sein Vater dir gab.
    Dein Vater nannte dich Hisak, auf Balaur Sprache bedeutet das mein geliebtes Kind. Welcher Vater gibt einem Kind so einen Namen, wenn er es nicht liebt?
    Vergesse das nie mein kleiner Hisak du bist das Kind der Liebe.
    Deine dich liebende Mutter Arisiel"



  • Jasar, blickte auf den Brief, seine tränen tropften auf das Papier. Er zerknüllte den Brief, warf ihn weg, rannte dem Brief nach.
    Rollte ihn auf dem weißen Boden wieder auseinander drückte ihn an seine Brust und lauschte dem Wind der durch die Gänge des Hauses wehte. Jasar, blickte gegen die große schwarze Holztüre seines Zimmers, sein Vater stand in der offenen Türe.
    Ging auf seinen Sohn zu und drückte ihn feste an sich.
    Mit einem großen Windstoß wurde Jasar wieder zu einem Drachen und seine Schnauze hob Kahrun vom Boden hoch.
    Er war so groß und Kahrun so klein. Eine Träne des Drachen konnte Eimer Füllen.
    Kahrun kletterte von der Schnauze und streichelte den langen Hals seines Sohnes.
    Er kratzte ihn hinter dem Ohr, wie er es früher gemacht hatte, als der Drache noch klein war und auf seinen Schoß passte.
    Kahrun liebte sein Kind, auch wenn er nicht der Leibliche Vater war. So war Jasar sein ein und alles geworden und er würde für dieses Kind sterben. Doch er wusste, das Jasar diese Reise alleine gehen musste.
    So stellte er sich neben die Türe und schaute zu, wie sein Sohn durch das Dach des Zimmers brach und in der Nacht verschwand.
    Die Wachen schreckten auf. Panik machte sich breit.
    Kahrun stand auf dem Balkon und eine tränen lief ihm über die Wange.
    Kahrun wusste, das es das beste war, doch sein Herz schmerzte so sehr, das er ohnmächtig wurde.
    Nezekan fing seinen Sohn auf und blickte in den Himmel.

    "Beritras, ich hoffe das du dieses Kind wirklich liebst, und das die Frau nicht nur ein Opfer für dich war, damit du an die Ruhn Technik kommst."
    Mit diesen Worten verstummte Nezekan. Er drückte seine Stirn an die seines Sohnes "Verzeih deinem Vater, das er so dumm war."


  • Die Tage vergingen, und Jasar war direkt nach Katalam geflogen, er war vollkommen erschöpft und landete müde auf einer Lichtung.
    Das lange dunkelgrüne Gras wog sich im Wind wie die Wellen auf dem Wasser, in alle Richtungen durchzog der Wind die dünnen Halme.
    Wirbelte durch die Zweige der Bäume, deren rosa Blätter rascheln. Jasar legt seinen Kopf nah an seinen Bauch.
    Seine Ohren lauschen. Den Schwanz zieht er vor sein Gesicht.
    Wie eine Kugel liegt er nun da und seine goldenen Augen leuchten. Die schmale Drachenlinse bewegt sich hin und her und das Gras spiegelt sich in seinen großen Augen.

    Stille umgibt ihn und er schläft ein. Er denkt an seinen Vater, ob es Kahrun und den anderen gut geht?
    Was werden seine Freunde wohl gerade machen?
    Wahrscheinlich liegen sie gerade auf dem Heu Boden und erzählen sich wieder Abenteuer Geschichten.
    Vielleicht erzählt der große Marrak wieder einen seiner tollen Witze, wo man sich das Lachen nicht verkneifen kann.
    Es vergehen die Stunden und erst als es schon dunkle Nacht ist. Öffnet Jasar die Augen, blickt in die Dunkelheit und richtet sich auf.
    Dann verwandelt er sich zurück in seine Menschliche Gestalt. Doch die weißen Drachenflügel bleiben wieder sichtbar.
    Das lange weiße Haar glänzt im Licht des Mondes und die weiße Haut schimmert. Seine goldenen Pupillen, sind nun verschwunden und sein ganzes Auge ist nun Gold leuchtend.
    Gerade dreht er sich zu einem der Bäume, als er im Gras ein Rascheln bemerkt.
    Er ruft zu dem Rascheln, " wer ist da?"
    Aus dem Gras erhebt sich eine Balaur Frau, sie trägt ein langes wallendes Kleid und an ihrem Handgelenk eine Zauberer Kugel.
    Ihre Haut ist leuchtet wunderschön blau und ihre langen weißen Haare fallen bis auf ihre Oberschenkel.
    Ihr zarten blauen Lippen öffnen sich und sie spricht, mit einer Stimme fein und klar, " du bist aber ein schöner Drache."

    Jasar schaut sie an, sollte er nun fragen wie lange sie schon da war? Vielleicht war sie ja eine Untergebene von Beritras und so fragt Jasar sie schüchtern und verlegen.
    " Kennst du Beritras?"
    Kichernd streift die Balaur über das Gras als wolle sie es streicheln, ihr weißes Haar glitzert im Licht des Mondes, wie die Wasseroberfläche, des nahe gelegenen Teiches. Das Plätschern des Wasserfall unterbricht das zirpen der Käfer, die der Nacht etwas Romantisches verleihen.

    " Jeder kennt den Lord, warum fragst du mich so etwas, bist du aus einem der jüngeren Würfe?"
    " Wie meinst du das?"
    " Du bist noch sehr jung und siehst den Menschen sehr ähnlich, mit jeder Generation werden wir diesem Abschaum ähnlicher."
    " Findest du?"
    " Ja, sie sagen, das liegt an dem Blut der Ruhn, das sie mit einbringen."
    " Warum?"
    " Damit wir wie sie werden, damit wir ihre Technik benutzen können, du weißt doch das wir es nicht können, aber die Menschen können es."

    " Was bringt das?"
    " Das weißt du nicht?"
    " Nein ..."
    " Das ist damit sie diesen Krieg nicht gewinnen, damit sie uns nicht versklaven und ausrotten."
    " Sind es nicht die Balaur ? Die das wollen?"
    " Was wollen wir? Wir wollen diesen Krieg doch schon seid Jahren nicht mehr. Wir haben so viele verloren."
    " Die Menschen verlieren viel mehr."
    " Menschen sind wie Käfer, sie bekommen so schnell Kinder!"
    " Das stimmt doch gar nicht."
    " Weißt du nicht wie lange es dauert bis eine Balaur Frau Eier legen kann?"
    " Woher soll ich das wissen?"
    " Du bist wirklich noch sehr Jung, dennoch bist du so ein schöner Drache, wer ist deine Mutter und wer dein Vater?"
    " Meine Mutter weiß ich nicht, mein Vater ist Beritras."
    " WAAAAS?"
    " Ja, ich weiß, ich bin nicht stolz drauf."
    " Du bist das Kind eines Lord?"
    " Ja und?"
    " Das ist unmöglich!"
    " Wieso?"
    " Es ist den Balaur Lord verboten Kinder zu Zeugen!"
    " Wieso das?"
    " Weil sie reinrassige Drachen sind, sie sind die Vollkommenheit, die Perfekte Aufgestiegene Vollkommenheit."
    " Dann sollten sie doch erst Recht Interesse haben, sich mit den Ruhn zu Paaren."
    " Du bist doch dumm, das Blut eines Lord ist viel zu Dominant. Schlimmer noch, das Blut der Ruhn ist für die Vollkommenen Lord Gift."

    Jasar verstand die Worte der Balaur Frau, doch sie ergaben keinen Sinn. Warum sollte sein echter Vater, eine Frau nehmen, in der das Blut der Ruhn fließt wenn es ihn töten würde.

    Jetzt hat der junge Drache noch mehr fragen, noch mehr Verwirrung und er weiß immer noch nicht, was wirklich der Sinn war.
    Was ging denn hier nur vor.
  • Jasar stand vor der Balaur, erst da bemerkte er das er genau vor einer Siedlung gelandet war.
    Balaur gingen auf den Straßen, Frauen trugen Einkaufskörbe.
    Kinder spielten auf den Straßen, es war genau wie es in jedem Dorf war.
    Jasar blickte über den großen Dorfplatz, auf dem ein großer Brunnen Stand, ein großer Balaur Krieger aus Eisen wachte über sein Dorf.
    Zu seinen Füßen saßen junge Balaur Paare, die wie die jungen Daeva kicherten.
    Manche Balaur waren alt und schauten den Kindern zu, andere verkauften Wahren und wieder andere Handelten mit den Shugo.
    Sie trugen teilweise ganz normale Kleidung, keine Rüstungen, normale Kleidung wie es auch die Daeva taten.
    Einige Balaur Frauen betrachteten sogar in den Schaufenstern die Kleider.

    Sie wirkten nicht böse, nein sie waren so wie es alle waren.
    Jasar ging zu ihnen ohne Scheu, und sie begrüßten ihn ohne einen bösen Blick, die Frau, die er gerade getroffen hatte, stand an seiner Seite, kaufte eine Blume bei einem der Blumenmädchen und schenkte sie Jasar.
    Hier war niemand ein Monster, hier war niemand das, was immer gesagt wurde.
    Dies waren ganz normale Balaur wie Menschen, sie hatten keine Waffen und sie brüllten nicht nach Krieg.
    Jasar fragte, unter welchem der Balaur sie dienen würden.
    Die Antwort überraschte ihn, diese Balaur waren Beritras unterstellt. Doch sie seien keine Krieger.
    Viele von ihnen seien nur normale Bewohner, die an dem Krieg nicht teilnahmen.
    Jasar erkannte, das alles was in den Büchern stand nur Lügen waren.
    Wütend ballte er die Faust, verwandelte sich vor den anderen in einen Drachen und schrie in den Himmel.
    " DIESER KRIEG MUSS EIN ENDE FINDEN!"
    Alle Balaur verbeugten sich, denn ein weißer Drache wurde in den Prophezeiungen der Alten immer genannt.
    Nicht nur die Asmodier und die Elyos hatten den Krieger, der die Erlösung bringen würde.
    Auch die Reian und die Balaur kannten die Sage und jeder glaubte aus seinem Volk würde der Held kommen.

    So war es auch, der Held der Elyos der einst unter Ariel in der Trugbild Legion diente,
    der Held der Asmodier, der als ein Bandit in tiefster Armut geboren wurde,
    der Held der Reian, der als Kind zweier liebender Gebieter geboren wurde
    und der Balaur Held, der als letzter auftratt, als Kind eines Balaur Lord und einer Daeva, die selber ein Mischling war.
    Eine Daeva deren Mutter eine Ruhn war die das Inferno überlebt hatte und eines Daeva, der Lebte bevor der Turm zerstört wurde.
    So war jeder der vier Helden ein Teil des ganzen.
    Jasar,wusste nun, was er zu tun hatte und beschloss einen Ort zu nehmen an dem er sie alle treffen konnte.
    Er wählte die Götterfestung im Zentrum von Atreia, wie schon einst Israphel es tat. Doch diesmal würde niemand den anderen Betrügen.
    So kam es das Boten entsandt wurden in alle vier Himmelsrichtungen.

    Einige Wochen und Monate später, standen an den vier Seiten der alten Götterfestung die vier Vertreter der vier Rassen.
    Jeder hatte einen Shugo an seiner Seite, da sie das Neutrale Volk in diesem Krieg waren.
    Sollten sie als Beobachter dienen.
    Jasar kam in die Mitte der Götterfestung und legte seine Waffen auf den Boden.
    Kahrun tat es ihm gleich. Auch der Asmodier Held machte es und freute sich, das Kahrun Gesund war.
    Nur der Elyos Held schien etwas zu zögern. Vielleicht weil er von den Sünden seiner Seite wusste. Doch als Kahrun ihm die Hand entgegenstreckte, mit ihm Jasar und auch der Asmodier Held. Da legte auch er die Waffen nieder.
    Sie alle hielten die Hände als Symbol der Einheit.
    Mit einmal tauchten zwölf Lichter auf und jedes Licht war einer der Gebieter.
    Sie flogen in die Mitte und die Shugo berichten, das in diesem Moment ein Licht sie blendete.
    Dann wurde es dunkel und alle waren verschwunden.
    Vor den Shugo lag ein neu geborenes Kind das weinte.
    Es hatte Flügel wie ein Schmetterling und sah aus wie ein Mensch.
    Aus irgend einem Grund gaben die Shugo diesem neu geborenen Kind den Namen Atreia.
    Es war ein kleines Mädchen. Doch gerade wo eine der weiblichen Schugo das Kind hob, entdeckte sie ein weiteres neugeborenes Kind.
    Einen kleinen Jungen, dem die den Namen Aion gaben.
    So wurde Atreia und Aion geboren, beide hatten Flügel wie ein Schmetterling und beide waren Schnee weiß.
    Das Mädchen hatte blaue Augen wie ein Drache und der Junge rote Augen wie ein Drache.
    Beide hatten am Rücken dieses Typische Fell, doch war dies nun ein Schwanz am Po.
    Beide hatten leichte Schuppen auf der Haut wie ein Drache.

    Mit diesen beiden Kindern begann ein neues Zeitalter auf dem zerbrochenen Planeten.
    Jasar hatte nie erfahren, was sein echter Vater für ihn gefühlt hatte.
    Doch aus einem ihm fremden Grund wusste er es, das Beritras sein Kind wirklich geliebt hatte.

    Als die Shugo aus dem Abyss kamen standen sie vor den Reian und diese nahmen die beiden Kinder an sich,
    es war nicht verwunderlich, das es eine Reian Frau, eine Elyos Frau, eine Asmodier und eine Balaur Frau waren, die nun als die Mütter der Kinder in dem neuen und Neutralen Land die beiden Kinder aufzogen. Verborgen von den anderen.
    Denn der Krieg war noch nicht zu Ende.